Behrens/Tillmann stehen bei Beachvolleyball-EM im Finale

Das deutsche Duo Kim Behrens und Cinja Tillmann hat bei der Beachvolleyball-EM in Lettland das Feld aufgemischt - und spielt am Ostseestrand von Jurmala nun um den Titel.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Empfehlungen
Stehen bei der EM im Finale: Kim Behrens (l) und Cinja Tillmann.
Stehen bei der EM im Finale: Kim Behrens (l) und Cinja Tillmann. © Frank Molter/dpa
Jurmala

Kim Behrens und Cinja Tillmann haben bei der Beachvolleyball-EM in Lettland das Endspiel erreicht.

Im Ostseebad Jurmala setzte sich das Duo aus Münster mit 2:0 (21:19, 21:17) gegen Nadeschda Makrogusowa und Swetlana Cholomina aus Russland durch - und zog damit erstmals ins EM-Finale ein. Dort treffen die Spielerinnen, die erst nach dem Verzicht des Nationalteams Karla Borger und Julia Sude (Stuttgart/Friedrichshafen) in den EM-Kader nachgerückt waren, am Sonntag auf Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré aus der Schweiz.

Das einzige im Wettbewerb verbliebene deutsche Damen-Team überzeugte im eigens am Ostseestrand errichteten Stadion durch ein starkes Spiel. "Wir hatten keinen wirklich guten Start in dieses Turnier und ich denke, wir haben uns von Spiel zu Spiel verbessert", sagte Tillmann nach der 37 Minuten dauernden Partie.

Für die anderen deutschen Damen-Duos war die EM schon im Viertelfinale beendet. Olympiasiegerin Laura Ludwig musste wegen einer Rückenverletzung mit ihrer Partnerin Margareta Kozuch gegen Heidrich/Vergé-Dépré im entscheidenden dritten Satz aufgeben. "Im Moment liegt die Gefühlslage irgendwo zwischen dem Stolz auf unsere Team-Leistung im Turnier und der Enttäuschung mit dem Aus im Viertelfinale", sagte Ludwig. "Dass ausgerechnet jetzt zum Höhepunkt die Rückenschmerzen so stark werden, ist bitter."

Auch das Nationalteam Victoria Bieneck und Isabel Schneider schied durch eine 1:2 (26:28, 21:12, 12:15)-Niederlage gegen Barbora Hermannova und Marketa Slukova aus Tschechien aus.

Gespielt wurde am Samstag wieder am eigentlichen Turnierort. Die EM war am Freitag vorübergehend an einen Ausweichort in Riga umgezogen, weil Sturm und Regen das Turniergelände in Jurmala unter Wasser gesetzt hatten. Mit Hilfe von Freiwilligen haben die Veranstalter die Schäden beseitigt. Damit konnten unter strengen Hygiene-Vorgaben auch wieder Fans bei den Partien dabei sein.

Bei den Männern standen die Achtel- und Viertelfinals an, allerdings ohne deutsche Beteiligung.

© dpa-infocom, dpa:200919-99-624134/7

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Empfehlungen