Aus für Turnierfavorit Tsitsipas am Rothenbaum

Top-Favorit Stefanos Tsitsipas ist beim ATP-Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum überraschend im Viertelfinale gescheitert.
| dpa
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Hat das Viertelfinale in Hamburg überraschend verloren: Stefanos Tsitsipas.
Hat das Viertelfinale in Hamburg überraschend verloren: Stefanos Tsitsipas. © Daniel Bockwoldt/dpa
Hamburg

Der 22 Jahre alte Weltranglisten-Vierte musste sich am Freitag dem phasenweise über sich hinauswachsenden Serben Filip Krajinovic 6:3, 1:6, 3:6 geschlagen geben. Damit verpasste der an Nummer eins gesetzte griechische Publikumsliebling erneut den angepeilten Turniersieg in der Hansestadt. Krajinovic erreichte sein erstes Semifinale in 2021.

Auch der Serbe Laslo Djere sorgte für eine Überraschung. In nur 1:04 Stunden warf der 26 Jahre alte 57. der Weltrangliste den zweimaligen Hamburg-Sieger Nikolos Bassilaschwili aus Georgien mit 6:2, 6:2 unerwartet glatt aus dem Wettbewerb. Djere trifft nun am Samstag (13.30 Uhr/Servus TV) auf Krajinovic. Als einziger der drei Top-Gesetzten setzte sich der Spanier Pablo Carreno Busta durch. Der Spanier gewann 7:6 (7:4), 6:2 gegen den Serben Dusan Lajovic.

Mann des Tages aber war Krajinovic. "Ich hatte Probleme, ins Match zu kommen, da Stefanos sehr aggressiv gespielt hat. Aber ich habe mich gesteigert und smart gespielt", sagte er. In der Tat lag Tsitsipas, der als erster Spieler in diesem Jahr schon 40 Siege auf der ATP-Tour schaffte, gegen den Weltranglisten-44. rasch 5:0 vorn und brachte den Satz sicher nach Hause. Alles sah nach einem glatten Sieg aus. Doch das Bild änderte sich völlig, Krajinovic fand immer bessere Antworten auf Tsitsipas' krachende Vorhandbälle und holte sich Satz zwei.

Der für eine ausgedehnte Erfrischungspause verwarnte und von seinen sich mehrenden Fehlern genervte Grieche kämpfte verbissen weiter, kassierte jedoch abermals ein frühes Break. Seinem Gegner gelang nun fast alles, während Tsitsipas immer wieder mit sich haderte. Nach 2:01 Stunden war das Match verloren für den French-Open-Finalisten, dem auch der aufmunternde Fan-Applaus am bitteren Ende nicht half.

© dpa-infocom, dpa:210716-99-410683/4

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