Zehntes Paris-Achtelfinale für Nadal - Ivanovic draußen

Titelverteidiger Rafael Nadal steht auch bei seiner zehnten French-Open-Teilnahme im Achtelfinale und bleibt ohne Satzverlust im laufenden Turnier.
| dpa
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Paris - Der Tennis-Weltranglisten-Erste aus Spanien war beim 6:2, 7:5, 6:2 gegen den Argentinier Leonardo Mayer in Paris phasenweise aber stark gefordert. "Es war ein tolles Gefühl, hier zu spielen. Mit diesem Platz verbinde ich viele Erinnerungen", sagte Nadal nach dem 2:17 Stunden langen Match auf dem voll besetzten Court Philippe Chatrier. Anschließend umarmte er den schwer erkrankten französischen Ex-Tennisprofi Jérôme Golmard. Der 40-Jährige, einst 22. der Weltrangliste, hatte die Partie im Rollstuhl sitzend verfolgt.

In seiner nächsten Partie am Montag gegen den Weltranglisten-83. Dusan Lajovic aus Serbien ist Nadal erneut klarer Favorit. Im Viertelfinale könnte auf den achtmaligen Paris-Sieger sein letztjähriger Endspielgegner David Ferrer warten. Der Weltranglisten-Fünfte aus Spanien besiegte den Südtiroler Andreas Seppi 6:2, 7:6 (7:2), 6:3. Ferrer trifft nun zunächst auf den Südafrikaner Kevin Anderson, der von der Aufgabe des Kroaten Ivo Karlovic wegen Rückenproblemen profitierte.

Die Weltranglisten-Vierte Simona Halep aus Rumänien kam souverän weiter. Die Juniorensiegerin von 2008 ließ der Spanierin Maria-Teresa Torro-Flor mit 6:3, 6:0 keine Chance. Halep ist nach dem Aus von Titelverteidigerin Serena Williams, Ex-Siegerin Li Na und der Polin Agnieszka Radwanska als Nummer vier nun die am höchsten gesetzte Spielerin im Turnier.

"Es ist nicht leicht. Man kann nicht einfach sagen, dass ich das Halbfinale oder das Endspiel erreiche", räumte die 22-Jährige aus Constanta ein. "Aber ich versuche, den Druck von mir fernzuhalten." Nächste Gegnerin ist die Amerikanerin Sloane Stephens. Die 19. der Weltrangliste gewann 6:3, 6:4 gegen die Russin Jekaterina Makarowa.

Die ehemalige French-Open-Siegerin Ana Ivanovic verpasste das Achtelfinale. Die Serbin unterlag nach enttäuschender Leistung 3:6, 3:6 gegen die Tschechin Lucie Safarova. Ivanovic hatte das Turnier 2008 gewonnen und war im gleichen Jahr auch die Nummer eins der Welt.

Dagegen zog die 2009 im Stade Roland Garros erfolgreiche Russin Swetlana Kusnezowa unter die letzten 16 ein. Kusnezowa gewann in einem packenden Duell über 3:13 Stunden 6:7 (3:7), 6:1, 9:7 gegen die einstige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien, die an Nummer fünf gesetzt war. Kusnezowa trifft am Montag auf Safarova.

Die einstige Finalistin Sara Errani und die frühere Weltranglisten-Erste Jelena Jankovic schafften ebenfalls den Sprung in das Achtelfinale und treffen dort am Montag aufeinander. Beide feierten klare Drittrunden-Siege. Zwei Jahre nach ihrer Endspiel-Teilnahme machte die Italienerin Errani beim 6:0, 6:1 kurzen Prozess mit Julia Glushko aus Israel. Jankovic hatte gegen die Rumänin Sorana Cirstea ebenfalls keine Probleme und gewann 6:1, 6:2. Die dreimalige Paris-Halbfinalistin ist in diesem Jahr an Nummer sechs gesetzt, Errani an Nummer zehn.

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