Langlauf-Weltcup: Bestes Karriereresultat für Schicho

Die deutsche Langläuferin Elisabeth Schicho hat beim Weltcup in Pyeonchang das bisher beste Resultat ihrer Karriere erzielt. Im Skiathlon holte sie über 7,5 Kilometer den achten Platz.
| dpa
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Elisabeth Schicho erzielte ihr bestes Karriere-Resultat.
imago Elisabeth Schicho erzielte ihr bestes Karriere-Resultat.

Die deutsche Langläuferin Elisabeth Schicho hat beim Weltcup in Pyeonchang das bisher beste Resultat ihrer Karriere erzielt. Im Skiathlon holte sie über 7,5 Kilometer den achten Platz.

Pyeonchang - Elisabeth Schicho hat beim Langlauf-Weltcup auf den Olympia-Strecken von Pyeongchang am Samstag ihr bestes Karriereresultat gefeiert. Im Skiathlon über jeweils 7,5 Kilometer in beiden Stilarten wurde sie Achte.

Den Sieg holte sich in überlegener Manier in Abwesenheit fast der gesamten Weltelite die Polin Justyna Kowalczyk. Sie siegte in 43:54,7 Minuten vor der Amerikanerin Elizabeth Stephen, die 56 Sekunden Rückstand hatte. Masako Ishida aus Japan kam 1:14,8 Minuten nach der Siegerin als Dritte ins Ziel.

Laura Gimmler wurde 23. Bei den Herren, die jeweils 15 Kilometer absolvieren mussten, war Thomas Wick als Elfter bester DSV-Starter. Andy Kühne schaffte Rang 13. Es siegte Petr Sedow aus Russland in 1:18:49,6 Stunden mit 22,5 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Daniel Stock. Dritte wurden Sedows Teamkollege Konstantin Glawatskisch und Matthias Rundgreen aus Norwegen, die zeitgleich mit 42,1 Sekunden Rückstand ins Ziel kamen.

Keine WM-Quali

Auf die WM-Qualifikation hatte der Weltcup keinen Einfluss mehr. "Wenn ein Podiumsplatz herausgesprungen wäre, hätte man sicher noch einmal nachdenken müssen. Bei Platz acht aber nicht", sagte der Sportliche Leiter der DSV-Langläufer, Andreas Schlütter.

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Gleichwohl war er mit dem Auftritt von Schicho und Wick zufrieden. "Elisabeth lag ja lange auf dem vierten Platz, ist dann noch etwas eingebrochen. Und Thomas hat den angestrebten Top-10-Platz nur knapp verpasst. Damit können wir leben", betonte Schlütter. Schicho bezeichnete den achten Rang als Traumtag. "Ich habe irgendwann das Hirn ausgeschaltet und wollte nur noch dran bleiben. Das ist mir gelungen", sagte die Bayerin vom Schliersee.

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