„Rennfahrer ist zurück" - Sutil startet in Monza aus Reihe eins

Es war der Moment, als aus Adrian Sutil endlich wieder ein echter Rennfahrer wurde. Der Gräfelfinger Formel-1-Pilot ist bei der Qualifikation zum Großen Preis von Italien in Monza die zweitschnellste Zeit gefahren. Jetzt will er am Sonntag möglichst viele Punkte machen.
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Adrian Sutil steht in Monza in der ersten Startreihe
dpa Adrian Sutil steht in Monza in der ersten Startreihe

MONZA - Es war der Moment, als aus Adrian Sutil endlich wieder ein echter Rennfahrer wurde. Der Gräfelfinger Formel-1-Pilot ist bei der Qualifikation zum Großen Preis von Italien in Monza die zweitschnellste Zeit gefahren. Jetzt will er am Sonntag möglichst viele Punkte machen.

Nur Weltmeister Lewis Hamilton im Silberpfeil war auf der italienischen Hochgeschwindigkeitsstrecke schneller als der bayerische Sensations-Zweite aus Bayern. „Ich bin in der ersten Reihe, das ist unglaublich“, sagte Sutil, der in seiner mittlerweile fast drei Jahre dauernden Karriere in der Formel 1 bisher nur einen Punkt gewonnen hat und mit seinen unterlegenen Autos dem Feld meist nur hinterherfahren konnte.

Doch nun soll alles anders werden. Alles besser. Sein Force India funktioniert bei Hochgeschwidigkeitsstrecken richtig gut – und Sutil will am Sonntag nun möglichst viele Punkte machen. „Ich fühle mich super, der Rennfahrer in mir ist wieder zurück. Ich kann endlich wieder mit meinen Rivalen um die Spitze kämpfen, das ist toll“, sagte Sutil.

Auch Weltmeister Hamilton, im Fahrerlager der beste Kumpel Sutils, lobte seinen neuen Rivalen. „Wir haben uns in der Formel 3 früher immer harte und tolle Duelle geliefert. Ich freue mich, dass wir das jetzt auch in der Formel 1 machen können“, sagte Hamilton.

Für die anderen Deutschen verlief die Qualifikation eher enttäuschend. WM-Mitkandidat Sebastian Vettel wurde mit seinem Red Bull Neunter. Nick Heidfeld musste, genauso wie sein BMW-Teamkollege Robert Kubica, sein Auto im zweiten Qualifikationsabschnitt mit Motorproblemen abstellen. Heidfeld startet von Platz 15. Timo Glock wurde 16., Nico Rosberg 18.

Filippo Cataldo

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