Sacha Baron Cohen musste um sein Leben fürchten

Für eine Kundgebung in den USA verkleidete Sacha Baron Cohen sich als Sänger mit rechtem Gedankengut. Danach wurde es gefährlich für ihn.
von  (wue/spot)
Bei einem Dreh für "Borat 2" musste Sacha Baron Cohen um sein Leben fürchten
Bei einem Dreh für "Borat 2" musste Sacha Baron Cohen um sein Leben fürchten © Kathy Hutchins/Shutterstock.com

In seinen Rollen, darunter als "Borat" und "Ali G", narrte der britische Komiker und Schauspieler Sacha Baron Cohen (48) bereits unzählige Menschen. Dabei begab er sich teilweise auch in Situationen, die gefährlich für ihn werden konnten. Nun erinnert er sich in einem Artikel für das US-Nachrichtenmagazin "Time" unter anderem an einen Auftritt auf einer Kundgebung von Waffenrechtlern in den USA, bei dem er Material für "Borat 2" gedreht hat, der ab 23. Oktober bei Amazon Prime Video zu sehen sein wird.

Hier sehen Sie noch einmal Sacha Baron Cohens Film "Borat"

"Wenige Male in meiner Karriere habe ich wirklich um mein Leben gefürchtet", meint der Komiker. Cohen hatte sich für die Kundgebung als Sänger mit rechtem Gedankengut verkleidet. "Als die Organisatoren endlich auf die Bühne stürmten, bin ich zu einem nahegelegenen Fluchtfahrzeug geeilt", schreibt er.

Halbautomatische Waffen statt Mistgabeln

Eine wütende Meute habe dem Fahrzeug den Weg versperrt und mit Fäusten auf das Auto eingeprügelt. Er habe zwar eine schusssichere Weste getragen, was sich jedoch "unzulänglich" angefühlt habe, da in der Menge auch Menschen mit halbautomatischen Schusswaffen gewesen seien. Cohen habe sein gesamtes Körpergewicht einsetzen müssen, um zu verhindern, dass er von jemanden, der die Türe aufgerissen hatte, aus dem Auto gezogen wurde. "Ich hatte Glück, dass ich an einem Stück da rausgekommen bin."

In seinem Artikel weist Cohen darauf hin, dass die kommenden Wochen zeigen werden, ob sich auch die Vereinigten Staaten ebenso glücklich schätzen können. Gemeint ist die anstehende Präsidentschaftswahl am 03. November. Er spricht sich zudem eindeutig gegen US-Präsident Donald Trump (74) aus und erklärt, wie gefährlich Verschwörungstheorien sein können.