Prinz Frédéric von Anhalt brutal zusammengeschlagen - er gibt den Tätern keine Schuld

Prinz Frédéric von Anhalt ist in Beverly Hills brutal verprügelt worden, das bestätigt zunächst seine PR-Managerin Anna Karolina Heinrich. Was ist passiert? Wie geht es dem Adoptiv-Prinzen?
von  Steffen Trunk
Prinz Frédéric von Anhalt liegt im Krankenhaus
Prinz Frédéric von Anhalt liegt im Krankenhaus © privat

Er wollte seinen allabendlichen Spaziergang auf dem Rodeo Drive in Los Angeles machen, als plötzlich drei Obdachlose auf Prinz Frédéric von Anhalt losgingen. Gegen Mitternacht sah der 76-Jährige drei Obdachlose an einer Straßenecke liegen. "Es ist sehr ungewöhnlich, Obdachlose in Beverly Hills zu treffen. Normalerweise trauen sie sich gar nicht, in dieser Gegend zu betteln. Da sie mir aber leid taten, drückte ich ihnen 20 Dollar in die Hand", so von Anhalt zur AZ.

Prügel-Attacke auf Adoptiv-Prinz Frédéric von Anhalt 

Doch offenbar waren die drei Männer nicht zufrieden, verlangten nach mehr Geld. Um eine Auseinandersetzung zu vermeiden, ignorierte Prinz Frédéric die Aufforderung und ging nichtsahnend weiter. Plötzlich spürte er einen starken Schlag von hinten: "Ich habe mich nicht mehr ausgekannt. Plötzlich schlug einer der Obdachlosen mit einem Stock auf mich ein. Er traf mich mehrmals auf die Rippen und meine Schulter. Dann kamen die anderen zwei noch dazu. Ich lag kurz auf dem Boden, doch hatte noch genug Kraft, um zu flüchten." Sein Kopf wurde eigenen Angaben zufolge nicht getroffen.

Obdachlose in Los Angeles gehen auf Frédéric los

Zu Hause legte er sich erschöpft ins Bett. Doch am heutigen Morgen konnte er nicht mehr aufstehen: "Die Prellungen taten so weh, dass ich keinen Schritt mehr machen konnte." Er rief den Rettungswagen und wurde in die Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht. Nach mehreren Untersuchungen stellten die Ärzte keine schweren Verletzungen fest. Prinz Frédéric hatte viel Glück, "nur" mit starken Rippen- und Schulterprellungen davonzukommen.

Frédéric fordert Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Den Tätern gibt der Adoptiv-Prinz jedoch überraschenderweise keine Schuld: "Das sind arme Menschen, die auf der Straße leben müssen. Bis vor Kurzem ging es ihnen noch gut. Sie bekamen ihre 100 bis 150 Dollar am Tag und konnten gut davon leben. Seitdem Los Angeles durch die Corona-Pandemie zu einer Geisterstadt wurde, in der es weder Fußgänger noch Touristen gibt, verdienen die Obdachlosen nicht mal einen Cent. Kein Wunder, dass sie durchdrehen. Es ist höchste Zeit, dass sich das Leben in Kalifornien wieder normalisiert. Wenn die Sperre nicht aufgehoben wird, werden bald alle durchdrehen."

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