Harem mit Halle Berry war einst Will Smiths Traum

Will Smith hat sich in seiner Vergangenheit einen Harem mit 20 Frauen gewünscht - inklusive Halle Berry. Später wurde ihm jedoch klar, dass diese Idee "schrecklich" war.
von  (mia/spot)
Will Smith hat mit einem Intim-Coach gearbeitet.
Will Smith hat mit einem Intim-Coach gearbeitet. © Featureflash Photo Agency/Shutterstock

Auf der Suche nach sich selbst hat Will Smith (53, "Independence Day") in den letzten Jahren mitunter zu ungewöhnlichen Hilfsmitteln gegriffen. Wie er nun einem "GQ"-Reporter berichtete, probierte er es beispielsweise mit Einsamkeit, Reisen, mehr als einem Dutzend Ayahuasca-Ritualen und jahrelanger Arbeit mit Intim-Coach Michaela Boehm. Ihr offenbarte er eine spezielle Fantasie: Smith gestand, einen eigenen Harem haben zu wollen.

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"Ich weiß nicht, wo ich das als Teenager gesehen habe (...), aber die Idee, mit 20 Frauen zu reisen, die ich liebe und um die ich mich kümmere und all das, schien eine wirklich großartige Idee zu sein", sagte Smith. Auf Nachfrage der Intim-Trainerin musste Smith Namen der Personen nennen, die er gerne in seinem Harem haben würde. Balletttänzerin Misty Copeland (39) und Halle Berry (55) fielen ihm schnell ein. Anschließend recherchierten Smith und Boehm nach weiteren Frauen, die die Gruppe abrunden könnten. Der Plan war, die Frauen dann tatsächlich zu kontaktieren.

Gedankenspiel säuberte seinen Verstand

Doch so weit kam es nicht. "Nachdem wir es ein wenig durchgespielt hatten, dachte ich: 'Das wäre schrecklich. Das wäre entsetzlich'", erklärte Smith seine Meinungsänderung. Trotzdem hatte die Übung einen großen Effekt auf Smiths Selbstwahrnehmung: "Was sie [Boehm, Anm. d. Red.] tat, war im Wesentlichen, meinen Verstand zu säubern, ihn wissen zu lassen, dass es in Ordnung war, ich zu sein und zu sein, wer ich war. Es war okay, zu denken, dass Halle hübsch ist. Es macht mich nicht zu einem schlechten Menschen, dass ich verheiratet bin und Halle schön finde."

Für Will Smith und Jada Pinkett Smith kann die Ehe "kein Gefängnis sein"

Auch über eine Phase während seiner Ehe mit Jada Pinkett Smith (50), in der die beiden nicht monogam gelebt haben, sprach Smith in dem Interview. "Wir haben uns gegenseitig Vertrauen und Freiheit geschenkt, in der Überzeugung, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. Und die Ehe kann für uns kein Gefängnis sein." Er würde diesen Weg nicht jedem Paar empfehlen, so Smith. "Aber die Erfahrungen, die Freiheiten, die wir uns gegenseitig gegeben haben, und die bedingungslose Unterstützung sind für mich die höchste Definition von Liebe."

Will Smith und seine Frau Jada Pinkett Smith sind seit 1997 verheiratet und haben die gemeinsamen Kinder Jaden (23) und Willow (20).