Dom Pérignon-Pop-up-Bar: Promis feiern auf dem Oberpollinger

Die Dachterasse auf dem Oberpollinger war am Montag Treffpunkt der Promis. Dort eröffente das Champagnerhaus Dom Pérignon eine Pop-up-Bar. Star-Gast Richard David Precht feierte genauso wie Sportreporter Marcel Reif.
von  Kimberly Hoppe
Marcel Reif und Dr. Marion Kiechle.
Marcel Reif und Dr. Marion Kiechle. © API/Tinnefeld

München - Bevor es in Münchens Society Irritationen gibt: P2 ist keine Fortsetzung vom P1. P2 ist keine Disco, sondern einer der besten Champagner der Welt.

Jahrgang 2000 von Dom Pérignon, um genau zu sein. Kampagnengesicht ist Oscar-Preisträger Christoph Waltz. 16 Jahre dauert die Champagner-Kreation. Ein paar Minuten das Austrinken eines Glases. Zeit war dann auch das zentrale Thema an diesem äußerst prickelnden Abend auf der Traumterrasse vom Oberpollinger. Richard David Precht, so etwas wie der Popstar der Intellektuellen, war als Redner geladen.

Der Bestseller-Autor („Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“) und Philosoph sprach exakt 15 Minuten über die Zeit. Er erzählte vor den 100 Gästen: „Warum haben wir das Gefühl, dass die Zeit immer schneller vergeht? Leibniz und Kant: Es gibt keine objektive Zeit. Alle Zeit, die wir verbringen, ist von uns erlebte Zeit. Zeit ist eine Kategorie der Anschauung. Wir sortieren sie in ein nacheinander. Manche denken, die Zeit sei objektiv. Zeit erleben wir jedoch rein subjektiv – dann kann die Zeit unterschiedlich schnell vergehen.“

Und weiter: „Menschen können offenbar ein volles Leben von einem erfüllten Leben unterscheiden. Trotzdem werden wir täglich angetrieben, unsere Zeit quantitativ mit Highlights anzufüllen.“ Prechts Prickel-Tipp: „Lernen und Genießen sind das Geheimnis eines erfüllten Lebens! Lernen ohne genießen verhärmt – genießen ohne lernen verblödet. Die Welt wird leichter, wenn man spürt, wie sie sich dreht.“