"Cara Delevingne hat Feuer"

Der Schauspieler dreht mit vielen internationalen Stars. Warum Model Delevingne es ihm besonders angetan hat, erklärt er in einem Interview.
von  (thn/spot)
Wie die Hollywood-Größen mit Schlips und Kragen: Daniel Brühl
Wie die Hollywood-Größen mit Schlips und Kragen: Daniel Brühl © John Shearer/Invision/AP

Schon seit über zwanzig Jahren dreht Daniel Brühl (36, "A Most Wanted Man") Filme und Serien. Dass er mittlerweile in der internationalen Filmwelt angekommen ist, merke er vor allem daran, wie er den internationalen Kollegen heute begegne, erklärt er im Interview mit dem Magazin "Bunte". "Vor ein paar Jahren hätte ich ziemlich Muffesausen davor gehabt", sagt der Schauspieler, wenn er an einen Filmdreh mit Bradley Cooper (40, " American Sniper") dachte. "Jetzt war es so, dass wir uns schon am ersten Tag totgelacht haben", sagt Brühl. Dann gehe man abends zusammen etwas trinken und denke, man kenne sich schon lange.

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Besonders scheint es dem Deutschen aber das Model Cara Delevingne (22) angetan zu haben: Sie sei seiner Meinung nach absolut großartig, "ein Vulkan, ein sehr aktiver Vulkan! Die hat Feuer und eine Verrücktheit, du weißt nie, was als nächstes kommt", schwärmt Brühl über das Model, mit dem er "Die Augen des Engels" drehte. Sie sei eine Schauspielerin und habe etwas Besonderes: "Die kann man nicht darauf reduzieren, Model zu sein", sagt er. Auch Kollegin Kate Beckinsale sei - überraschenderweise - sehr witzig gewesen. Es verstecke sich meist ein bissiger und ironischer Humor hinter den hübschen Fassaden. "Das finde ich großartig, kein affektiertes Divengehabe", so der 36-Jährige.

Reizvoll am internationalen Film sei vor allem, dass es dort viele begabte und erfahrene Menschen gebe. Angst davor, abzuheben oder in den Größenwahn zu rutschen, habe Brühl aber nicht: Er sei so erzogen, "dass ich dem Erfolg misstraue und dem Beruf mit Demut begegne", erklärt der "Goodbye Lenin"-Darsteller. Anscheinend ein gutes Erfolgsrezept: Gerade wurde der Schauspieler als einziger Deutscher in die Berlinale-Jury einberufen. Dort sieht er sich gerade drei Filme pro Tag an, um dann mit den Juroren darüber zu diskutieren: "Die Jury ist ein interessanter Haufen", sagt Brühl.