Britney Spears: Vater kündigt Verzicht auf Vormundschaft an

Ist Britney Spears ihren Vater als Vormund bald endgültig los? Vor Gericht wurde nun ein brisantes Dokument eingereicht. Dort kündigt Jamie Spears die Möglichkeit eines freiwilligen Verzichts an. Allerdings nur unter bestimmten Bedingungen...
von  (dr/spot)
Britney Spears kämpft gerichtlich gegen ihren Vater Jamie als Vormund.
Britney Spears kämpft gerichtlich gegen ihren Vater Jamie als Vormund. © imagecollect

Bedeutende Wende im Vormundschaftsstreit zwischen Britney Spears (39) und ihrem Vater Jamie (69)! Wie US-Medien übereinstimmend berichten, reichte dessen Anwältin ein Dokument vor Gericht ein, in dem es erstmals heißt, dass ihr Mandant unter bestimmten Voraussetzungen als Vormund zurücktreten wolle, "wenn die Zeit reif ist". Wann dies konkret der Fall sein wird, hielt sich Jamie und seine Anwälte allerdings offen. Es gäbe derzeit zumindest keine Gründe für eine "Suspendierung oder Absetzung", wie von seiner Tochter gefordert.

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Momentan sei es in seinen Augen jedoch "höchst fraglich, ob ein Wechsel des Vormundes zum jetzigen Zeitpunkt im besten Interesse von Frau Spears wäre". Ein Übergang müsse außerdem geordnet vonstattengehen und eine Lösung aller vor Gericht eingebrachten Angelegenheiten beinhalten. Das Gericht solle deswegen auf seine Tochter einwirken, damit bei einem Treffen sämtliche Punkte besprochen werden könnten.

Auch rückwirkend rechtfertigt Jamie Spears in dem Schreiben sein Verhalten. Er habe seiner Tochter geholfen, als diese "in einer Krise steckte und dringend Hilfe brauchte". Sie habe "geistig und emotional gelitten", sei in einer finanziellen Notlage gewesen und von "Raubtieren manipuliert" worden. Er habe Britney mit seinem Engagement immer nur beschützen wollen.

Britneys Anwalt reagiert mit drastischen Worten

Dem "People"-Magazin liegt darüber hinaus bereits die erste Reaktion von Britneys neuem Anwalt Mathew Rosengart vor. Und die hat es in sich: Es sei ein "großer Sieg und ein weiterer Schritt in Richtung Gerechtigkeit". Er werde mit seinem Team weiter "aggressiv und zügig" auf eine Suspendierung oder Absetzung von Jamie Spears als Vormund seiner Mandantin hinarbeiten. Er freue sich darauf, "seine energischen Ermittlungen über das Verhalten von Herrn Spears" fortzusetzen.

Jamie Spears hätte aus seiner Sicht der Dinge "Millionen von Dollar" aus dem Vermögen seiner Mandantin gewonnen und Rosengart freue sich schon darauf, dessen eidesstattlichen Aussagen vor Gericht in naher Zukunft entgegenzunehmen. Bis dahin solle er entweder unverzüglich zurücktreten oder besser schweigen. In jedem Falle solle er es unterlassen, seine eigene Tochter zu verunglimpfen und falsche Anschuldigungen zu erheben.

Spears wurde 2008 entmündigt und ihr Vater Jamie als Vormund eingesetzt. Gegen diese Vormundschaft kämpft die 39-Jährige schon seit geraumer Zeit an. Ihr war im Juli die Wahl eines neuen Anwalts genehmigt worden. Rosengart hatte daraufhin offiziell einen Antrag eingereicht, um den Vater der Sängerin als finanziellen Vormund zu ersetzen.