US-Whistleblower Snowden ist Vater geworden

Er brachte den NSA-Abhörskandal an die Öffentlichkeit. Seit sieben Jahren lebt der Whistleblower Edward Snowden im russischen Exil. Nun ist er Vater geworden.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Der NSA-Enthüller Edward Snowden winkt während einer Videoschalte dem Publikum zu. Der US-Whistleblower Edward Snowden ist Vater geworden.
Der NSA-Enthüller Edward Snowden winkt während einer Videoschalte dem Publikum zu. Der US-Whistleblower Edward Snowden ist Vater geworden. © Wolfgang Kumm/dpa
Moskau

Der US-Whistleblower Edward Snowden ist Vater geworden. Seine Frau Lindsay veröffentlichte in sozialen Netzwerken ein Foto der beiden mit einem Baby in roter Kleidung auf dem Arm, dessen Gesicht aber mit einem großen Smiley unkenntlich gemacht wurde. Dazu schrieb sie "Frohe Weihnachten, Baby". Edward Snowden kommentierte die Geburt seines Sohnes bei Twitter mit den Worten: "Das größte Geschenk ist die Liebe, die wir teilen".

Sein Anwalt sagte am Samstag der russischen Nachrichtenagentur Interfax, Mutter und Sohn erfreuten sich ausgezeichneter Gesundheit. Das Kind erhält automatisch die russische Staatsbürgerschaft. Russland gewährt Snowden und seiner Frau Asyl.

Der 37-Jährige hatte 2013 Dokumente zu Ausspäh-Aktivitäten des US-Abhördienstes NSA und seines britischen Gegenparts GCHQ an Journalisten gegeben. Auf der Flucht über Hongkong wollte er nach eigenen Angaben nach Ecuador, strandete aber in Moskau am Flughafen, nachdem die US-Regierung seinen Reisepass annulliert hatte.

Snowden und seine Frau bemühen sich nun um die russische Staatsbürgerschaft. Sie wollten nicht riskieren, von ihrem Sohn getrennt zu werden, hatte der US-Whistleblower im Herbst gesagt. Ihre amerikanische Staatsbürgerschaft wollten sie nicht aufgeben.

© dpa-infocom, dpa:201226-99-816181/2

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen