UN-Sicherheitsrat führt wieder Präsenz bei Sitzungen ein

Wegen der sich verbessernden Corona-Lage in New York will der UN-Sicherheitsrat Sitzungen wieder persönlich abhalten. Ausgenommen sind hochrangige Treffen, zu denen Teilnehmer aus aller Welt anreisen.
| dpa
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Blick auf eine Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (Archiv). Nach mehr als einem Jahr größtenteils virtueller Treffen stellt der Rat weitgehend wieder auf Sitzungen mit persönlicher Präsenz um.
Blick auf eine Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (Archiv). Nach mehr als einem Jahr größtenteils virtueller Treffen stellt der Rat weitgehend wieder auf Sitzungen mit persönlicher Präsenz um. © Ralf Hirschberger/dpa
New York

Nach mehr als einem Jahr von größtenteils virtuellen Treffen wegen der Covid-19-Pandemie stellt der UN-Sicherheitsrat künftig wieder weitgehend auf Sitzungen mit persönlicher Präsenz um.

"Hoffentlich wird uns nichts von unseren Plänen abhalten, dass wir alle Treffen persönlich im Plenarsaal abhalten (...)", sagte der estnische UN-Botschafter und Ratspräsident im Juni, Sven Jürgenson, in New York.

Ausgenommen seien allerdings besonders hochrangige Treffen mit der Teilnahme von zum Beispiel Außenministern. Diese müssten aus der ganzen Welt anreisen, wofür die Zeit noch nicht reif sei. In New York hatte sich die Corona-Lage in den vergangenen Monaten während der steigenden Zahl an Impfungen deutlich verbessert - Infektionen, Erkrankungen und Todeszahlen gehen kontinuierlich zurück.

Wegen der Krise hat auch das mächtigste UN-Gremium vergangenes Jahr aufs digitale Arbeiten umgestellt und seine Sitzung mit wenigen Ausnahmen via Videochat durchgeführt. Die dadurch fehlenden sozialen Interaktionen und Unterhaltung zwischen den Diplomaten vor und nach Sitzungen hatten nach Einschätzung von Beobachtern einen negativen Einfluss auf die Kompromissfähigkeit des Gremiums.

© dpa-infocom, dpa:210602-99-827436/2

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