RKI: Ausbreitung ansteckenderer Corona-Mutanten verlangsamen

RKI-Präsident Lothar Wieler geht von einem klaren Anstieg der Corona-Neuinfektionen aus und appeliert an die Bevölkerung, die Ausbreitung der Varianten zumindest zu verlangsamen. Jede Infektion sei eine zu viel.
| dpa
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RKI-Lothar Wieler und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei einer der inzwischen klassischen Pressekonferenz zur aktuellen Situation in der Corona-Pandemie.
RKI-Lothar Wieler und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei einer der inzwischen klassischen Pressekonferenz zur aktuellen Situation in der Corona-Pandemie. © Tobias Schwarz/AFP/POOL/dpa
Berlin

Das Robert Koch-Institut sieht weiterhin die Gefahr, dass ansteckendere Varianten des Coronavirus die Bekämpfung der Pandemie erschweren. "Ich gehe von einem Anstieg aus, ganz klar", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler in Berlin.

"Wir müssen die Ausbreitung der Varianten zumindest verlangsamen. Wir müssen verhindern, dass neue besorgniserregende Varianten entstehen." Die bereits bekannten Varianten seien ansteckender und breiteten sich auch in Deutschland aus. Neue Daten dazu seien in der kommenden Woche zu erwarten.

Insgesamt sieht Wieler Deutschland aber zur Zeit auf einem guten Weg. Die Fallzahlen gingen zurück. Eine Entwarnung ist das nicht: "Auf vielen Intensivstationen stabilisiert sich die Situation, sie ist aber immer noch angespannt", sagte Wieler. "Und leider sterben immer noch sehr viele Menschen im Zusammenhang mit Covid-19." Während der gesamten Pandemie waren es in Deutschland bisher mehr als 64.000 Menschen. Deshalb müssten wenn immer möglich neue Ansteckungen verhindert werden. "Jede Infektion ist eine zu viel."

Die Daten zeigten, dass Anstrengungen wie Maskentragen, Kontaktreduktionen, Hygiene und Lüften wirkten - auch gegen viele andere ansteckende Krankheiten wie Grippe, Erkältungen, Durchfall und Masern.

© dpa-infocom, dpa:210212-99-411365/3

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