Papst nach Mord an Moise: Gewalt kein Mittel

Papst Franziskus erholt sich derzeit von einer Darm-OP. Die Ermordung des haitianischen Präsidenten Moise verurteilt er aufs Schärfste.
| dpa
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Papst Franziskus grüßt aus dem Fenster seines Ateliers mit Blick auf den Petersplatz.
Papst Franziskus grüßt aus dem Fenster seines Ateliers mit Blick auf den Petersplatz. © Alessandra Tarantino/AP/dpa
Rom

Nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moise hat Papst Franziskus alle Formen von Gewalt als Mittel zur Lösung von Krisen und Konflikten verurteilt.

Der Heilige Vater drücke seine Trauer aus und bete für den getöteten Staatschef, hieß es am Donnerstag in einem von der informellen Nummer Zwei im Vatikan, Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, unterzeichneten Telegramm. Papst Franziskus sprach der bei dem Attentat schwer verletzten Frau Moises zudem sein Beileid aus. Das 84 Jahre alte Oberhaupt der katholischen Kirche erholt sich derzeit von einer Darm-Operation in einer Klinik in Rom.

Unbekannte waren in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) in die Residenz des 53 Jahre alten Moise in einem Vorort der Hauptstadt Port-au-Prince eingedrungen und hatten ihn erschossen. Seine Ehefrau Martine wurde verletzt und zur Behandlung in die rund 1000 Kilometer entfernte US-Stadt Miami gebracht, wie Haitis Botschafter in den USA, Bocchit Edmond, internationalen Medien sagte.

© dpa-infocom, dpa:210708-99-305643/3

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