Laschet informiert sich über Hochwasser - Kein CSU-Besuch

Es gab Kritik an Armin Laschet, weil er am Mittwochabend noch an einer Podiumsdiskussion in Stuttgart teilnahm. Mittlerweile macht sich der Ministerpräsident vom Hochwasser in NRW aber vor Ort ein Bild.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU, l) bedankt sich bei Hagenern Feuerwehrleuten für ihren Einsatz.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU, l) bedankt sich bei Hagenern Feuerwehrleuten für ihren Einsatz. © Roberto Pfeil/dpa
Berlin

CDU-Chef Armin Laschet hat wegen der dramatischen Hochwasserlage im Westen Deutschlands seinen geplanten Besuch bei der Klausur der CSU-Landesgruppe in Seeon abgesagt.

Am Donnerstagmorgen besuchte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und Unions-Kanzlerkandidat Altena im Märkischen Kreis. Dort war am Mittwochnachmittag ein 46-jähriger Feuerwehrmann nach der Rettung eines Mannes aus einem überfluteten Stadtteil ins Wasser gestürzt und abgetrieben. Seine Kollegen hatten ihn nur noch tot bergen können.

Laschet informierte sich in Altena in der Leitzentrale des Kreises beim Landrat und beim Kreisbrandmeister über die Lage, wie die Deutsche Presse-Agentur aus NRW-Regierungskreisen erfuhr. Anschließend fuhr er in die besonders von den Unwettern betroffene Stadt Hagen, um sich auch dort ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.

Laschet hatte seine Reise durch Süddeutschland abgebrochen, er sei noch in der Nacht nach Nordrhein-Westfalen zurückgekehrt, hieß es. Der Ministerpräsident wolle sich nach seinem Besuch in Hagen über die Folgen und weitere Entwicklungen der Unwetter in Nordrhein-Westfalen weiter informieren und mögliche Hilfen des Landes forcieren.

Laschet hatte die Absage des Besuchs der CSU-Klausur im oberbayerischen Kloster Seeon mit CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder abgesprochen. Er habe dies mit der Zusage verbunden, zeitnah im August mit der CSU-Landesgruppe zusammenzukommen, hieß es weiter.

Dobrindt sagte in Seeon: "Es wird einen Nachholtermin geben, der wird im August sein." Er selbst und CSU-Chef Markus Söder hätten ausdrücklich Verständnis, dass Laschet wegen der dramatischen Unwetterlage in Nordrhein-Westfalen nicht wie geplant nach Seeon kommen könne.

© dpa-infocom, dpa:210715-99-395251/2

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen