Kramp-Karrenbauer: CDU-Chef muss Verantwortung tragen können

Eine Wahlempfehlung will sie nicht abgeben, wohl aber spricht CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer über das Profil, das ihr Nachfolger mitbringen sollte. Die CDU wolle regieren, daher sei es ganz wichtig, wie jemand mit Verantwortung umgehe.
| dpa
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Die drei Kandidaten für den Vorsitz der CDU Deutschlands, Friedrich Merz (l-r), Norbert Röttgen und Armin Laschet zusammen mit Moderatorin Tanja Samrotzki bei einem Online-Video-Talkformat.
Die drei Kandidaten für den Vorsitz der CDU Deutschlands, Friedrich Merz (l-r), Norbert Röttgen und Armin Laschet zusammen mit Moderatorin Tanja Samrotzki bei einem Online-Video-Talkformat. © Bernd von Jutrczenka/dpa-Pool/dpa
Berlin

Vor der Wahl des neuen CDU-Chefs spricht die bisherige Partei-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer über die Anforderungen, die das Amt verlangt. Laut Kramp-Karrenbauer muss der künftige CDU-Vorsitzende mit Verantwortung umgehen können.

"Die CDU hat, wie kaum eine andere Partei, den Anspruch: Wir wollen regieren. In der CDU ist deshalb ein ganz wichtiger Punkt, wie jemand mit Verantwortung umgeht", sagte die Verteidigungsministerin der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Alle drei Kandidaten hätten "Lust an Verantwortung" und auch "die Fähigkeit dazu."

Am kommenden Wochenende wird auf einem digitalen Parteitag Kramp- Karrenbauers Nachfolger gewählt. Zur Wahl stehen NRW- Ministerpräsident Armin Laschet, der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Außenpolitiker Norbert Röttgen.

Kramp-Karrenbauer will nach wie vor keine Wahlempfehlung abgeben, wie sie der Deutschen Presse-Agentur sagte: "Wenn es um die Wahl des neuen Parteivorsitzenden geht, war und bleibe ich neutral." Man habe einen fairen Wettbewerb mit drei sehr guten Kandidaten erlebt. "Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen CDU- Parteivorsitzenden, den die Delegierten am Samstag wählen werden."

© dpa-infocom, dpa:210113-99-06344/2

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