Jusos: Länder sollen auf Zentralabitur verzichten

Schon seit Beginn der Pandemie wird heftig darüber diskutiert, wie Schulen mit der Situation umgehen sollen. Die SPD-Nachwuchsorganisation will vor allem die Prüfungen ändern.
| dpa
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Die Abiturprüfungen sollen nach Ansicht der Juso-Vorsitzenden während der Pandemie anders ablaufen.
Die Abiturprüfungen sollen nach Ansicht der Juso-Vorsitzenden während der Pandemie anders ablaufen. © Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild
Berlin

Wegen des Unterrichtsausfalls in der Corona-Pandemie fordert die Juso-Chefin Jessica Rosenthal die Länder dazu auf, auf das Zentralabitur zu verzichten und stattdessen den Schulen die Prüfungsaufgaben zu überlassen.

"Das Zentralabitur muss für ein bis zwei Jahre ausgesetzt werden", sagte die Vorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation der "Augsburger Allgemeinen". Die Schulen hätten wegen der unterschiedlichen Situation vor Ort auch unterschiedlich viel Lernstoff geschafft. Man könne nicht den Ausnahmezustand der Pandemie beklagen "und gleichzeitig sagen, die Schüler sollen gefälligst das gleiche Abitur wie in den Jahren zuvor schreiben", so Rosenthal. Das sei ungerecht.

Sie traue den Lehrkräften zu, weiterhin eine gewisse Vergleichbarkeit der Prüfungen zu erhalten. "Bei mündlichen Prüfungen schaffen wir das ja auch."

© dpa-infocom, dpa:210213-99-423188/4

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