Israels Regierung beschließt weitgehende Schulöffnungen

Die intensive Impfkampagne in Israel ermöglicht nun auch den Jüngsten im Land wieder mehr Normalität.
| dpa
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Schüler sitzen in einem Klassenzimmer in einer Grundschule in Jerusalem.
Schüler sitzen in einem Klassenzimmer in einer Grundschule in Jerusalem. © Nir Alon/ZUMA Wire/dpa
Tel Aviv

Fast vier Monate nach Beginn einer Impfkampagne hat Israels Regierung weitgehende Schulöffnungen beschlossen.

Von Sonntag an solle der Unterricht in Kleingruppen eingestellt und wieder in den üblichen Klassenverbänden gelehrt werden, teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in der Nacht zum Dienstag mit. Parallel dazu soll ein Überwachungssystem eingeführt werden, um Infektionen schnell zu erkennen.

Nach dem Start der Impfkampagne am 19. Dezember war in dem Neun-Millionen-Einwohner-Land sowohl die Zahl der Neuinfektionen als auch der Schwerkranken stark zurückgegangen. Deutlich weniger als ein Prozent aller Tests fiel zuletzt positiv aus. Die Marke von fünf Millionen Zweitimpfungen könnte in wenigen Tagen durchbrochen werden. Parallel zum Fortschritt der Impfkampagne begann die Regierung mit schrittweisen Lockerungen der Corona-Restriktionen.

Israel ist ein sehr junges Land, rund 30 Prozent der Bürger sind unter 16 Jahre alt. Sie können bisher nur in absoluten Ausnahmefällen geimpft werden. Experten rechnen aber damit, dass bald auch die Impfung von Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren beginnen könnte.

© dpa-infocom, dpa:210413-99-182356/2

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