Israel: Erneut Maskenpflicht nach Anstieg von Corona-Zahlen

Israel ist eines der Länder, in dem die Impfkampagne am weitesten fortgeschritten ist. Die Regierung hatte Lockerungen beschlossen, doch nun macht ihr die Delta-Variante einen Strich durch die Rechnung.
| dpa
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Menschen ab 60 Jahren erhielten im vergangenen Jahr in der Pais Arena Jerusalem ihre Corona-Impfung.
Menschen ab 60 Jahren erhielten im vergangenen Jahr in der Pais Arena Jerusalem ihre Corona-Impfung. © Nir Alon/ZUMA Wire/dpa
Tel Aviv

In Israel gilt nach einer deutlichen Zunahme der Corona-Neuinfektionen erneut eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Diese war erst Mitte des Monats fast komplett aufgehoben worden.

Seit Freitagmittag müssten grundsätzlich alle Personen in Innenräumen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Ausnahmen gibt es demnach nur wenige - etwa beim Sport, für Kleinkinder und für den Aufenthalt in den eigenen vier Wänden. Außerdem empfiehlt das Ministerium das Tragen von Masken auf Großveranstaltungen im Freien wie der Gay-Pride-Parade am Freitag in Tel Aviv.

Am Montag waren in Israel erstmals seit April wieder mehr als 100 Neuinfektionen an einem Tag nachgewiesen worden. Am Donnerstag war die Zahl laut Gesundheitsministerium mit 227 noch höher. Die meisten Neuinfektionen stehen nach offiziellen Angaben in Verbindung mit der sogenannten Delta-Variante des Virus. Diese gilt als besonders ansteckend und wurde zuerst in Indien nachgewiesen. Unter den Neuinfizierten in Israel sind viele jüngere Menschen und auch viele geimpfte Personen.

Mehr als 5,5 Millionen der neun Millionen Landesbewohner haben bereits eine erste Corona-Impfung erhalten, rund 5,2 Millionen davon auch die zweite Dosis. Die Impfkampagne war besonders zu Beginn sehr erfolgreich und sorgte international für Aufsehen. In den vergangenen Wochen stagnierten die Impfzahlen allerdings. Mit den Zahlen der Neuinfektionen steigen nun auch wieder die Zahlen der Impfungen an.

© dpa-infocom, dpa:210625-99-141612/2

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