Großbritannien will Bindung zu asiatischen Staaten stärken

Großbritannien ist Gastgeber des diesjährigen G7-Gipfels in Cornwall. Außenminiser Dominic Raab will die Gelegenheit nutzen, auch die Beziehungen mit Japan enger zu knüpfen.
| dpa
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Dominic Raab, britischer Außenminister, kommt in der Londoner Downing Street 10 an.
Dominic Raab, britischer Außenminister, kommt in der Londoner Downing Street 10 an. © Stefan Rousseau/PA Wire/dpa
London

Vor einem Treffen der G7-Außenminister in London will Gastgeber Großbritannien seinen neuen Fokus auf engere Bindungen mit Asien schärfen.

Der britische Außenminister Dominic Raab will sich am Montag laut Ankündigung seines Ministeriums mit seinem japanischen Amtskollegen Toshimitsu Motegi treffen, den er - wie auch die Vertreter von Indien, Australien, Südkorea - als Gast zum ersten persönlichen Treffen der G7-Minister seit mehr als zwei Jahren nach London eingeladen hat.

Die traditionelle "Special Relationship" (deutsch: "Besondere Beziehung") der Briten zu den USA soll jedoch dabei nicht vernachlässigt werden: Auch US-Außenminister Antony Blinken gehört zu den ersten Amtskollegen, die Raab am Montag zum Gespräch unter vier Augen treffen will. Dabei soll es um Handelsfragen sowie aktuelle Entwicklungen in China, Afghanistan und dem Iran gehen.

Zu den G7-Staaten gehören neben Großbritannien und Deutschland Frankreich, die USA, Kanada, Italien und Japan. Das Vereinigte Königreich ist Gastgeber des diesjährigen G7-Gipfels in Cornwall Mitte Juni. Das vorherige Treffen der Außen- und Entwicklungsminister sei eine hervorragende Möglichkeit, die Diplomatie von Mensch zu Mensch wiederzubeleben, hieß es von der britischen Regierung.

Auf der Agenda stehen demnach Themen wie gerechter Zugang zu Impfstoffen, weltweite Bildungsziele für Mädchen, der Klimawandel und Maßnahmen zur Verhinderung von Hungersnöten und Nahrungsmittelknappheiten. Außerdem dürfte die jüngste Aufrüstung Russlands an der Grenze zur Ukraine zur Sprache kommen. US-Außenminister Blinken will nach dem Treffen in London weiter zu einem Besuch in die Ukraine reisen.

© dpa-infocom, dpa:210503-99-444892/2

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