Corona in Italien: Sieben-Tage-Inzidenz bei 1669

Schon seit Tagen steigen die Corona-Ansteckungszahlen rasant in die Höhe. Einige Krankenhäuser schlagen wegen der angespannten Lage bereits Alarm.
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Menschen auf einer Einkaufsstraße in Rom.
Menschen auf einer Einkaufsstraße in Rom. © Andrew Medichini/AP/dpa
Rom

In Italien hat sich die Corona-Inzidenz binnen einer Woche mehr als verdoppelt.

Stand Donnerstag verzeichneten die Gesundheitsbehörden in den zurückliegenden sieben Tagen landesweit durchschnittlich 1669 Corona-Fälle je 100.000 Einwohner, wie das Oberste Gesundheitsinstitut ISS in Rom mitteilte.

In der Vorwoche betrug der Wert demnach 783. Die Belegung der Intensivstationen mit Corona-Patienten lag italienweit bei 15,4 Prozent und stieg damit im Vorwochenvergleich weiter. Der Wert liegt noch unter der Alarmschwelle von 30 Prozent.

In dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern waren die Ansteckungszahlen in den vergangenen Tagen rasant gestiegen. Am Donnerstag meldete das Ministerium mit mehr als 219.000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages einen weiteren Rekord. Fast 200 Menschen starben in dieser Zeit mit dem Virus.

Einige Krankenhäuser schlugen wegen der angespannten Pandemie-Lage bereits Alarm. Der Ärzteverband in Neapel warnte davor, die Kontrolle zu verlieren, wenn Rom nicht einschreite. Die Regierung vereinbarte in dieser Woche weitere Corona-Maßnahmen, um den Anstieg der Corona-Infektionskurve zu senken - etwa eine Impfpflicht für Menschen älter als 50 Jahre.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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