Corona-Ausbruch in Hotel von Merkels Sicherheitsleuten

Ob der Corona-Fall Auswirkungen auf die Mitglieder von Merkels Vorauskommando hat, ist unklar. In Berlin wird versichert: Die Kanzlerin und ihre Delegation würden wie geplant zum G7-Gipfel anreisen.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Corona bewegt auch den G7-Gipfel in Cornwall: Sicherheitsleute der Bundeskanzlerin waren vorab in einem Hotel untergebracht, in dem es einen Virus-Ausbruch gab.
Corona bewegt auch den G7-Gipfel in Cornwall: Sicherheitsleute der Bundeskanzlerin waren vorab in einem Hotel untergebracht, in dem es einen Virus-Ausbruch gab. © Michael Kappeler/dpa-pool/dpa
Carbis Bay

In einem Hotel, in dem zwei Sicherheitsleute von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beim G7-Gipfel in Cornwall untergebracht waren, hat es einen Corona-Ausbruch gegeben.

Ein Sprecher des britischen Premierministers Boris Johnson bestätigte auf Anfrage von Journalisten am Donnerstag, dass die Bundeskanzlerin weiter am Gipfel teilnehmen werde. In Berlin hieß es am Abend ebenfalls, auf die Anreise der Kanzlerin und ihrer Delegation zum Gipfel habe der Fall keine Auswirkungen.

Folgen für deutsche Sicherheitsbeamte unklar

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sind zwei Mitglieder des Sicherheits-Vorauskommandos von Merkel in dem betroffenen Hotel untergebracht. Am Abend war demnach zunächst unklar, welche Folgen der Ausbruch für die deutschen Sicherheitsbeamten haben könnte.

Der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge wurde der Ausbruch bereits am Mittwoch festgestellt. Das Hotel sei daraufhin geschlossen worden, hieß es weiter.

Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden demokratischen Industrienationen wollen von Freitag bis Sonntag über Themen wie den Kampf gegen Klimawandel und die Coronavirus-Pandemie in dem Badeort Carbis Bay in der südwestenglischen Grafschaft Cornwall beraten.

© dpa-infocom, dpa:210611-99-948095/2

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen