Zwei Patienten sterben nach Brand in Berliner Krankenhaus

In einer Berliner Klinik brennt es in einem Patientenzimmer. Ein Mensch kommt durch das Feuer ums Leben, eine weitere Patientin stirbt in der Folge.
| dpa
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Ein Patientenzimmer der Klinik in Zehlendorf geriet aus noch ungeklärter Ursache in Brand.
Ein Patientenzimmer der Klinik in Zehlendorf geriet aus noch ungeklärter Ursache in Brand. © Fabian Sommer/dpa
Berlin

Beim Brand in einer Klinik im Berliner Stadtteil Zehlendorf ist am Freitag ein Mensch ums Leben gekommen. Zudem starb nach Polizeiangaben ein Patientin, als sie wegen des Feuers verlegt werden musste.

Ein dritter Patient, der laut Klinik wie die Frau ebenfalls bereits im Sterben lag, war nach ersten Ermittlungen der Polizei bereits vor Ausbruch des Feuers tot.

Sechs weitere Personen wurden laut Polizei verletzt. Zwei Patienten wurden laut Klinik durch das Brandgeschehen am Freitagmorgen schwer verletzt und befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung. Die Polizei berichtete von drei Schwerverletzten.

Gegen 04.00 Uhr sei ein Patientenzimmer aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten, hieß es. Die Feuerwehr sei automatisch durch die ausgelöste Brandmeldeanlage gerufen worden. In dem Zimmer lag der Patient, der durch das Feuer ums Leben kam. Die Flammen konnten laut Klinik innerhalb von rund zwei Stunden gelöscht werden. Der betroffene Gebäudeteil sei komplett geräumt, 70 Patienten verlegt worden.

Laut Feuerwehr löschten bis zu 100 Einsatzkräfte die Flammen. Sie seien rund drei Stunden lang im Einsatz gewesen, schrieb die Feuerwehr auf Twitter. "Es kam auch zu einer großen Rauchentwicklung." Der Gebäudeteil sei evakuiert worden. Der Einsatz an der Klinik in der Walterhöferstraße in Zehlendorf habe etwa bis 07.00 Uhr gedauert. Nach Angaben der Polizei suchen nun Brandermittler nach der Ursache.

Betroffen sei eine Station des Krankenhauses, sagte Klinikgeschäftsführer Florian Kell. Auch andere Stationen seien aus Sicherheitsgründen geräumt worden, die Patienten seien in andere Gebäudeteile verlegt worden.

© dpa-infocom, dpa:210402-99-67684/2

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