Wichtige Zeugin sagt im Mordprozess von Höxter aus

Im Mordprozess um das sogenannte Horrorhaus von Höxter wird die Befragung von Zeugen fortgesetzt. Heute soll mit Christel P.
von  dpa
Der Angeklagte Wilfried W. (l) und sein Anwalt, sowie die Angeklagte Angelika W. stehen im Landgericht Paderborn auf der Anklagebank.
Der Angeklagte Wilfried W. (l) und sein Anwalt, sowie die Angeklagte Angelika W. stehen im Landgericht Paderborn auf der Anklagebank. © Bernd Thissen/dpa

Im Mordprozess um das sogenannte Horrorhaus von Höxter wird die Befragung von Zeugen fortgesetzt.

Paderborn - Heute soll mit Christel P. aus Magdeburg eine Frau aussagen, die über einen längeren Zeitraum in dem Haus war und misshandelt wurde. Später schickten die Angeklagten Wilfried und Angelika W. die verletzte Frau unerwartet zurück nach Hause. An diesem 20.

Verhandlungstag ist sie die einzige Zeugin. Das Landgericht Paderborn erhofft sich von ihrer Aussage detaillierte Schilderungen vom Leben in dem Haus in Höxter-Bosseborn und vom Verhalten der beiden Angeklagten. Die Frau tritt auch als Nebenklägerin auf.

Über Jahre hinweg sollen Wilfried und Angelika W. Frauen in ihr Haus gelockt und schwer misshandelt haben. Beide sind wegen Mordes angeklagt. Zwei Frauen starben infolge der Quälereien. Bislang haben sich beide Angeklagte gegenseitig beschuldigt, die treibende Kraft gewesen zu sein.

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