Wegen Mäuseplage: Gefängnis in Australien wird evakuiert

In New South Wales wütet schon länger die schlimmste Mäuseplaage seit fast 40 Jahren. Nun muss ein Gefängnis geräumt werden - zum Schutz der Insassen.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Mäuse wuseln um gelagertes Getreide auf einer Farm. Im Südosten Australiens wird Medienberichten zufolge ein Gefängnis wegen einer Mäuseplage evakuiert.
Mäuse wuseln um gelagertes Getreide auf einer Farm. Im Südosten Australiens wird Medienberichten zufolge ein Gefängnis wegen einer Mäuseplage evakuiert. © Rick Rycroft/AP/dpa
Sydney

Im Südosten Australiens wird Medienberichten zufolge ein Gefängnis wegen einer Mäuseplage evakuiert.

Die Maßnahme sei notwendig, um die Gesundheit von Mitarbeitern und Insassen zu schützen, berichtete am Dienstag der Sender ABC unter Berufung auf die Einrichtung bei Wellington im australischen Bundesstaat New South Wales. "Die Mäuse beginnen zu verwesen und dann sind Milben das nächste Problem", wurde Peter Severin, ein Mitarbeiter der rund 260 Kilometer nordwestlich von Sydney entfernten Haftanstalt, zitiert.

Nach Angaben der australischen Nachrichtenagentur AAP verursachten die Nagetiere Schäden an Stromleitungen und Deckenverkleidungen. In den kommenden zehn Tagen sollen daher 420 Insassen und 200 Mitarbeiter auf andere Gefängnisse in der Region verteilt werden, bis die Reparaturen abgeschlossen sind.

New South Wales kämpft bereits seit Monaten mit der schlimmsten Mäuseplage seit rund 40 Jahren. Die Tiere zerstören Ernten und können gefährliche Krankheiten auf den Menschen übertragen: Von Anfang Januar bis Ende Mai wurden laut der Gesundheitsbehörde des Bundesstaats 57 Fälle von Leptospirose gemeldet. Das ist eine seltene Krankheit, die zu Nierenversagen und Hirnhautentzündung führen kann und häufig von Mäusen übertragen wird. Im gesamten Jahr 2020 waren es nur elf Fälle.

© dpa-infocom, dpa:210622-99-93466/2

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen