US-Forscher: Bereits vier Millionen Corona-Tote weltweit

Daten der Universität Johns Hopkins belegen, dass die Zahl der weltweit bekannten Corona-Todesfälle innerhalb von drei Monaten deutlich angestiegen ist.
| dpa
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In absoluten Zahlen wurden die meisten Corona-Todesfälle bislang aus den USA gemeldet. Doch auch in Ländern wie Indonesien (im Bild) sterben viele Menschen in Zusammenhang mit Sars-CoV-2.
In absoluten Zahlen wurden die meisten Corona-Todesfälle bislang aus den USA gemeldet. Doch auch in Ländern wie Indonesien (im Bild) sterben viele Menschen in Zusammenhang mit Sars-CoV-2. © Dita Alangkara/AP/dpa
Washington

Seit Beginn der Pandemie sind weltweit bereits mehr als vier Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Das ging aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit stieg die Zahl der global bekannten Corona-Todesfälle innerhalb von knapp drei Monaten von drei auf vier Millionen an. Weltweit gab es bislang rund 185 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus, wie Daten der Universität zeigten. Experten gehen bei Infektionen und Todesfällen von einer noch höheren Dunkelziffer aus.

Die Webseite der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen aber auch wieder zeitweise nach unten korrigiert. Nach Angaben der WHO gab es bisher 3,98 Millionen bestätigte Todesfälle und knapp 184 Millionen bekannte Infektionen.

In absoluten Zahlen wurden die meisten Corona-Todesfälle bislang aus den USA gemeldet. In dem Land mit 330 Millionen Einwohnern starben seit Anfang vergangenen Jahres rund 605.000 Menschen. An zweiter Stelle folgt Brasilien mit 525.000 Toten, auf Rang drei liegt das bevölkerungsreiche Indien mit gut 400.000 Toten. In Deutschland waren nach den Johns-Hopkins-Daten bislang gut 91.000 Corona-Tote zu beklagen. 

Das Coronavirus Sars-CoV-2 kann die Erkrankung Covid-19 auslösen, die tödlich verlaufen kann. Es gibt in allen Altersgruppen Todesfälle, aber ältere und immungeschwächten Patienten sind besonders betroffen.

© dpa-infocom, dpa:210708-99-300899/4

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