Tausende demonstrieren auf dem Rad für Lesben und Schwule

Auch in diesem Jahr wurde der Hamburger Christopher Street Day wieder auf das Fahrrad verlegt. Die Teilnehmer schreckte das nicht. Rund 8500 Menschen kamen - darunter Polit-Prominenz.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Der diesjährige CSD - einmal mehr auf dem Fahrrad - stand unter dem Motto: "Keep on fighting. Together".
Der diesjährige CSD - einmal mehr auf dem Fahrrad - stand unter dem Motto: "Keep on fighting. Together". © Markus Scholz/dpa
Hamburg

Tausende Menschen sind in Hamburg für die Rechte von Schwulen und Lesben durch die Stadt geradelt.

Nach Angaben der Polizei nahmen am Samstag an der Fahrraddemo unter dem Motto "Keep on fighting. Together" rund 8500 Frauen und Männer teil. Abgesehen von erheblichen Verkehrsbehinderungen habe es keinerlei Probleme gegeben. Veranstaltet wurde der rollende Christopher Street Day (CSD) vom Verein Hamburg Pride.

Unter den Teilnehmern waren auch Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sowie die Zweite Bürgermeisterin und Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank (Grüne). Auch die Publizistin und Schauspielerin Peggy Parnass nahm an der Demo teil. Die 93-Jährige war zuletzt vom deutschen PEN-Zentrum zum Ehrenmitglied ernannt worden.

Fahrraddemo erstmals im Corona-Jahr 2020

In Hamburg gehen bereits seit 1980 jedes Jahr Zehntausende Menschen für die Rechte von Schulen und Lesben auf die Straße. Wegen der Corona-Pandemie wurde der Umzug schon im vergangenen Jahr in eine Fahrraddemo durch St. Pauli und Altona umgewandelt.

Der Christopher Street Day erinnert an den 28. Juni 1969, als Polizisten die New Yorker Schwulen- und Lesbenbar "Stonewall Inn" in der Christopher Street stürmten und so mehrtägige Proteste von Schwulen, Lesben und Transsexuellen auslösten. Der CSD soll auf die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen aufmerksam machen.

© dpa-infocom, dpa:210808-99-769519/2

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen