Pariser Stadtteil-Bürgermeister für mehr Polizeipräsenz

Mehrere Jugendliche traktieren in der französischen Hauptstadt einen 15-Jährigen so brutal, dass Ärzte den jungen Mann anschließend ins künstliche Koma versetzen. Nun fordert der Bürgermeister des 15. Arrondissement Konsequenzen.
| dpa
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Das Pariser Geschäftsviertel Beaugrenelle an der Seine. Nach dem brutalen Angriff auf einen Jugendlichen in Paris hat der Stadtteil-Bürgermeister des 15. Arrondissement, Philippe Goujon, verstärkte Polizeipräsenz in der Gegend gefordert.
Das Pariser Geschäftsviertel Beaugrenelle an der Seine. Nach dem brutalen Angriff auf einen Jugendlichen in Paris hat der Stadtteil-Bürgermeister des 15. Arrondissement, Philippe Goujon, verstärkte Polizeipräsenz in der Gegend gefordert. © Ian Langsdon/EPA/dpa
Paris

Nach dem brutalen Angriff auf einen Jugendlichen in Paris hat der Stadtteil-Bürgermeister des 15. Arrondissement, Philippe Goujon, verstärkte Polizeipräsenz in der Gegend gefordert.

Hundeführer und bewaffnete städtische Polizisten sollten vor Ort sein, sagte er dem französischen Sender BFMTV am Montag.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass ein 15-Jähriger Mitte Januar im Pariser Geschäftsviertel Beaugrenelle von mehreren Jugendlichen brutal zusammengeschlagen worden war. Das Video einer Überwachungskamera zeigt den Übergriff, bei dem die Jugendlichen auf eine am Boden liegende Person unter anderem mit Baseballschlägern einschlagen und diese mit Füßen treten. Im Krankenhaus war das Opfer in ein künstliches Koma versetzt worden, aus dem er am Samstag erwachte. In dem Fall laufen Untersuchungen.

Goujon sagte, man kenne die Gründe für diese unglaubliche Gewalt nicht. Er sprach von einer Bande, die in das 15. Arrondissement gekommen war, um sich zu prügeln. Französische Medien berichteten, dass es sich bei dem Angriff um einen Konflikt zwischen Banden handeln könnte. "Le Parisien" schrieb, dass die Mutter des Opfers von Jugendlichen wisse, die immer wieder von einer Bande aus einem nahe gelegenen Pariser Vorort angegriffen würden. Auf Instagram bedankte sie sich am Montag für die öffentliche Unterstützung und teilte mit, dass es ihrem Sohn bereits besser gehe.

© dpa-infocom, dpa:210125-99-161449/3

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