Passagierflugzeug in Russland wohl abgestürzt

Auf der Halbinsel Kamtschatka am Pazifik sind Trümmerteile gefunden worden, die zu einer Maschine vom Typ Antonow gehören sollen. Sie hatte 28 Menschen an Bord.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Passagierflugzeug vom Typ An-26 mit der gleichen Bordnummer wie das vermisste Flugzeug 2020 auf dem Flughafen Elizovo.
Passagierflugzeug vom Typ An-26 mit der gleichen Bordnummer wie das vermisste Flugzeug 2020 auf dem Flughafen Elizovo. © Marina Lystseva/AP/dpa
Moskau

Ein stundenlang im Osten Russlands vermisstes Passagierflugzeug mit 28 Menschen an Bord ist wohl abgestürzt. Vier bis fünf Kilometer vom Zielflughafen auf der Halbinsel Kamtschatka entfernt seien Trümmerteile gefunden worden, sagte der Gouverneur der Region, Wladimir Solodow, der Agentur Interfax zufolge.

Unter Berufung auf die Luftrettung meldete die Agentur zudem, dass vermutlich alle Insassen gestorben seien. Wegen Dunkelheit - in Kamtschatka ist es aufgrund der Zeitverschiebung neun Stunden früher Nacht als in der Hauptstadt Moskau - mussten die Rettungskräfte ihre Suche vorübergehend einstellen. Die Maschine vom Typ Antonow An-26 war auf dem Weg von der Hauptstadt der Region, Petropawlowsk-Kamtschatski, in den Ort Palana gewesen. Kurz vor der Landung gegen 15.00 Uhr Ortszeit war der Kontakt mit der Besatzung abgebrochen. Angaben der russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazija zufolge war es sehr neblig.

Die Trümmer sollen sowohl im Ochotskischen Meer am Pazifik als auch an einem Felshang an der Küste der Vulkaninsel entdeckt worden sein. Unter den 28 Insassen waren laut Medienberichten sechs Besatzungsmitglieder und zwei Kinder. Das Ermittlungskomitee untersucht einer Mitteilung zufolge, ob Wetterbedingungen, technische Fehler oder ein Versagen des Piloten zu einem Unglück geführt haben.

© dpa-infocom, dpa:210706-99-277995/6

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen