Nun 50 Tote nach Sturzflut in Indien geborgen

Die Zahl der Todesopfer nach einer Sturzflut in Indien steigt unaufhörlich weiter. 154 Menschen werden immer noch vermisst.
| dpa
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Mitarbeiter der National Disaster Response Force räumen Trümmer weg, nachdem ein Teil des Nanda Devi Gletschers abgebrochen und in einen Fluss gestürzt war.
Mitarbeiter der National Disaster Response Force räumen Trümmer weg, nachdem ein Teil des Nanda Devi Gletschers abgebrochen und in einen Fluss gestürzt war. © AP/dpa/Archiv
Neu Delhi

Gut eine Woche nach einer verheerenden Sturzflut im indischen Himalaya-Gebiet ist die Opferzahl auf mindestens 50 Tote gestiegen. Zwölf weitere Leichen seien nun geborgen worden, teilten die Behörden mit. 154 Menschen würden immer noch vermisst.

Am Morgen des 7. Februars war ein riesiger Gletscher von einem Berg abgebrochen und in einen Fluss gestürzt. Das Unglück ereignete sich auf gut 2000 Metern Höhe im nördlichen Bundesstaat Uttarakhand. Die Schlamm- und Wassermassen beschädigten zwei Elektrizitätswerke sowie fünf Brücken. Sie schwemmten Straßen und Häuser weg.

Die Chancen, noch Überlebende zu finden, gehen gegen Null. Die Räumungsarbeiten in einem zugeschütteten Tunnel, in dem noch mehr Opfer ausgegraben werden könnten, gehen weiter. "Es ist eine Herkulesaufgabe. Wir haben 150 Meter Dreck und Trümmer aus einen 2,5 Kilometer langen Tunnel geräumt, aber wir werden die Rettungsbemühungen fortsetzen", sagte Polizeichef Ashok Kumar der Deutschen Presse-Agentur.

© dpa-infocom, dpa:210214-99-437978/5

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