Letzte Vermisste nach Hauseinsturz in Florida identifiziert

98 Todesopfer - das ist die traurige Bilanz des Unglücks im US-Bundesstaat Florida, wo vor rund einem Monat ein Wohnkomplex teilweise einstürzte. Eine 54-jährige Frau galt zuvor noch als vermisst.
| dpa
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Ein Bagger entfernt Trümmer des eingestürzten Gebäudes im US-Bundesstaat Florida. Gut einen Monat nach dem Unglück haben Einsatzkräfte die sterblichen Überreste der letzten noch vermissten Person identifiziert.
Ein Bagger entfernt Trümmer des eingestürzten Gebäudes im US-Bundesstaat Florida. Gut einen Monat nach dem Unglück haben Einsatzkräfte die sterblichen Überreste der letzten noch vermissten Person identifiziert. © Rebecca Blackwell/AP/dpa
Miami

Gut einen Monat nach dem Teileinsturz eines zwölfstöckigen Hochhauses im US-Bundesstaat Florida haben Einsatzkräfte die sterblichen Überreste der letzten noch vermissten Person identifiziert.

Die Zahl der Todesopfer des verheerenden Unglücks stieg damit auf 98. Das teilte die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, mit. Eine 54 Jahre alte Frau hatte zuvor noch als vermisst gegolten.

Der als Champlain Towers South bekannte Wohnkomplex mit rund 130 Einheiten war am 24. Juni in Surfside bei Miami aus noch ungeklärten Gründen teilweise kollabiert. Der einsturzgefährdete Rest des Gebäudes wurde später gezielt gesprengt. Überlebende waren nur in den ersten Stunden nach dem Einsturz gefunden worden. Vor rund zwei Wochen war daher die Rettungs- in eine Bergungsaktion umgewandelt worden. Am Wochenende hatte die Feuerwehr ihre Bergungsarbeiten am Unglücksort schließlich eingestellt.

Die Trümmer wurden fast vollständig abgetragen und nahe dem internationalen Flughafen von Miami gelagert. Dort setzen nun Forensiker der Polizei die Suche nach menschlichen Überresten und persönlichen Gegenständen fort. Das Unglück hatte die Gemeinde und das ganze Land schwer erschüttert.

Bürgermeisterin Levine Cava sprach am Montag von einer "undenkbaren Tragödie". Nichts könne die "98 Engel" zurückbringen, doch die Einsatzkräfte hätten alles getan, damit die Angehörigen zumindest Gewissheit hätten und abschließen könnten.

© dpa-infocom, dpa:210727-99-545280/4

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