Stadt Köln: Lage in Karneval-Hotspots unter Kontrolle

In der Kölner Innenstadt ist gerade richtig was los. Viele Menschen wollen sich den Karneval nicht durch das Coronavirus vermiesen lassen und feiern auf den Straßen - zu viele, wie manche meinen.
| dpa
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Jecken feiern den Auftakt der Karnevalssession in Köln.
Jecken feiern den Auftakt der Karnevalssession in Köln. © Rolf Vennenbernd/dpa
Köln

Trotz großen Zulaufs ist die Lage in den Karneval-Hotspots in Köln nach Angaben der Stadt unter Kontrolle. Dies gelte auch für die abgesperrte Feierzone in der Zülpicher Straße, sagte am Donnerstag ein Sprecher der Stadt.

Polizeipräsident Uwe Jacob sagte, dieser Bereich sei mittlerweile zu 100 Prozent voll, doch würden die Menschen jetzt in angrenzende Entlastungsflächen weitergeleitet. "Der Andrang ist groß", sagte Jacob.

Der Karnevalsauftakt am 11.11. in Köln hat trotz steigender Corona-Inzidenzen Tausende Feiernde angezogen. Um in den abgesperrten Bereichen hineingelassen zu werden, muss man geimpft oder genesen sein.

Der Satiriker Jan Böhmermann (35) hatte sich kritisch über die Menschenmengen in Köln zum Karnevalsauftakt geäußert. "Alaaf! Heute als "Sexy Krankenschwester" auf der Zülpicher Straße, an Weihnachten als "Sexy Intubierte" in der Uniklinik!", schrieb der Moderator am Donnerstag - kurz nachdem die neue Karnevalssaison begonnen hatte.

Er bezog sich dabei auf ein Video des "Kölner Stadt-Anzeigers". In dem Video war eine feiernde Menschenmenge im Zülpicher Viertel zu sehen. Das Viertel gilt als Party-Hochburg - vor allem bei Jüngeren.

Tweet von Jan Böhmermann

In der abgesperrten Zone standen die Menschen dicht an dicht beim Countdown um 11.11 Uhr. Ein Polizeisprecher sagte, für die Zone sei in erster Linie die Stadt zuständig. Deren Aufgabe sei es, den Zugang zu kontrollieren.

© dpa-infocom, dpa:211111-99-957885/3

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