Indische Coronavirus-Variante in Velbert

Die indische Corona-Mutation gilt als sehr ansteckend. Jetzt gibt es im nordrhein-westfälischen Velbert den Verdacht auf einen Ausbruch.
| dpa
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Zwei Hochhäuser in Velberet sind abgesperrt und fast 200 Bewohner seit Sonntag unter Quarantäne gestellt.
Zwei Hochhäuser in Velberet sind abgesperrt und fast 200 Bewohner seit Sonntag unter Quarantäne gestellt. © Christoph Reichwein (crei)/dpa
Velbert

Im Fall der rund 200 Menschen unter Quarantäne in Velbert ist bislang bei einem Bewohner die indische Variante des Coronavirus nachgewiesen worden.

Bereits seit Sonntag sind 189 Personen aus zwei Hochhäusern unter Quarantäne gestellt, wie der Gesundheitsdezernent des Kreises Mettmann, Marcus Kowalczyk, am Dienstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Alle Bewohner der beiden Häuser im Stadtteil Birth seien nun getestet worden.

Bislang lagen bereits 19 positive Corona-Tests aus vier Familien in den beiden Häusern vor. Die als besonders ansteckend geltende indische Variante wurde aber nur in einem Fall nachgewiesen. Am Dienstagnachmittag erhielt der Kreis 97 Ergebnisse von allen 189 Personen, die sich der Reihentestung am Sonntag und Montag unterziehen mussten. Bei sechs Personen, die bereits unter den 19 positiv Getesteten waren, bestätigte sich der Befund. Die übrigen 91 Proben fielen negativ aus. 92 Ergebnisse standen noch aus. Bis zum Sonntag sollen sich alle Bewohner der Häuser zwei weiteren Tests unterziehen.

"Bis die positiven Corona-Befunde auf die indische Variante untersucht sind, dauert es aber ungefähr sieben Tage", stellte Kowalczyk klar. Wie lange die Isolation der Bewohner aufrecht erhalten werden muss, konnte er noch nicht sagen. Zuvor hatten mehrere Medien über den Corona-Ausbruch in Velbert berichtet.

Vor Ort kümmert sich den Angaben zufolge das Deutsche Rote Kreuz (DRK) um die Versorgung der Bewohner. Die indische Corona-Variante war zuvor von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "besorgniserregend" eingestuft worden. Laut Experten könnte sie bis zu 50 Prozent ansteckender sein als die britische Variante.

© dpa-infocom, dpa:210518-99-645981/3

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