Gigantischer Heringssalat - Weltrekord auf Usedom

Weltrekord Nummer drei für den Usedomer Fischsommelier André Domke: Nach der größten Fischsoljanka und der größten Fischsülze schafft er erneut Eingang in eine Weltbestenliste.
| dpa
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Mit einem "Heringshäckerle" hat der Fischsommelier André Domke einen Weltrekord aufgestellt.
Mit einem "Heringshäckerle" hat der Fischsommelier André Domke einen Weltrekord aufgestellt. © Stefan Sauer/dpa
Heringsdorf

Mit einer Portion von 147 Kilogramm Heringssalat hat der Gastronom André Domke in Heringsdorf auf Usedom einen Weltrekord aufgestellt.

Bei der Zubereitung und dem anschließenden Verzehr des Gerichts namens Heringshäckerle haben unter anderem der ehemalige Profiboxer Axel Schulz und die Box-Trainerlegende Ulli Wegner mitgeholfen.

"Die Zubereitung ist dabei nur die eine Seite der Medaille. Die Herausforderung beginnt schon in der Planung, denn ich muss meine Rekordspeisen nicht nur originalgetreu zubereiten und servieren, sondern nach den Rekordregeln auch dafür sorgen, dass sie tatsächlich gegessen werden", sagte der geprüfte Fischsommelier Domke.

"André Domke zieht es mit seinen Ideen immer wieder in die Öffentlichkeit", sagte Rekord-Richter Olaf Kuchenbecker vom Rekord-Institut für Deutschland. Er erfinde sich immer wieder neu und überrasche uns mit seinen kulinarischen Bestleistungen. Domke ist Wiederholungstäter. 2018 hat er laut Kuchenbecker bereits einen Weltrekord mit der größten Fischsülze und 2019 einen mit dem größten Topf Fischsoljanka aufgestellt.

Heringshäckerle

Laut Domke war zwischenzeitlich auch ein Rekord mit Labskaus angedacht. Wegen des Coronavirus sei man allerdings auf Heringshäckerle umgeschwenkt, da man die kalte Speise zur Not auch draußen servieren kann. Das Gericht bestehe unter anderem aus Matjesfilet, Äpfeln, Zwiebeln, Dill und Gewürzgurken. Es handele sich um ein typisch regionales Rezept.

Laut Kuchenbecker war es der erste derartige Weltrekordversuch. Man habe die Menge so festgelegt, da die Leistung rekordverdächtig sein müsse. Auf der anderen Seite solle es aber auch möglich sein, dass die Portion aufgegessen wird. Die Erlöse aus der Verkostung sollen laut Domke an den Greifswalder Förderverein Kinderhospiz Leuchtturm gespendet werden.

Das Rekord-Institut für Deutschland sammelt, prüft und präsentiert eigenen Angaben zufolge Höchstleistungen aller Art und ist auf den deutschsprachigen Raum spezialisiert.

© dpa-infocom, dpa:211107-99-905554/2

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