Fulda: Keine Hinweise auf Fremdeinwirkung bei totem Kind

Nach dem Fund einer Kinderleiche in Fulda laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um eine vermisste Zweijährige. Die Polizei erhofft sich weitere Erkenntnisse durch eine Obduktion.
| dpa
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Polizisten suchen nach der Zweijährigen, die am am Montagabend in einem unbeobachteten Moment die elterliche Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Fulda verlassen hatte.
Polizisten suchen nach der Zweijährigen, die am am Montagabend in einem unbeobachteten Moment die elterliche Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Fulda verlassen hatte. © Nina Bastian/Nina Bastian/OsthessenNews/dpa
Fulda

Nach dem Fund eines toten Kindes in einem Kanal in Fulda liegen der Polizei derzeit keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vor. Das sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Bei der Kinderleiche handelt es sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei sehr wahrscheinlich um die seit Montagabend vermisste zweijährige Timnit. Das Mädchen hatte nach bisherigen Ermittlungen an dem Abend unbemerkt die elterliche Wohnung verlassen. Die genauen Umstände sind noch unklar.

In die weiteren Ermittlungen fließen nun die Ergebnisse von Befragungen der Familie und von Anwohnern ein, wie der Polizeisprecher weiter sagte. Darüber hinaus warte man ab, was die Obduktion ergibt, die voraussichtlich an diesem Freitag (4. Dezember) stattfinden wird. Die Staatsanwaltschaft Fulda hatte die Obduktion zur Klärung der genauen Todesumstände angeordnet.

Bereits am Montagabend hatte eine aufwendige Suchaktion nach der Zweijährigen begonnen. In Fulda hatten in der Nacht zum Dienstag winterliche Temperaturen geherrscht. Spezialtaucher entdeckten schließlich am Dienstagnachmittag das tote Kind in dem Kanal. Die Polizei teilte daraufhin mit, dass es sich nach den bisherigen Erkenntnissen um die vermisste Timnit handeln dürfte. Eine endgültige Identifizierung stand zunächst aber noch aus. Wie das Mädchen dorthin gelangte, ist noch unklar.

Bei der umfangreichen Suche waren unter anderem Wärmebildkameras und eine Hundestaffel zum Einsatz gekommen. Entdeckt wurde das Mädchen schließlich von speziell ausgebildeten Tauchern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), sogenannten Strömungsrettern.

© dpa-infocom, dpa:201202-99-539399/6

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