Fahrradkurier fährt an erstem Arbeitstag durch Elbtunnel

Der Elbtunnel ist unbestritten eine der schnellsten Verbindungen zwischen Hamburgs Süden und Norden. Aber eigentlich nur für Autos. Ein Fahrradkurier vertraute dennoch auf sein Navi.
| dpa
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Die Südeinfahrt der A7 in den Elbtunnel.
Die Südeinfahrt der A7 in den Elbtunnel. © Markus Scholz/dpa
Hamburg

Ein Hamburger Fahrradkurier ist an seinem ersten Arbeitstag durch den drei Kilometer langen Elbtunnel gefahren - weil das Navigationsgerät ihm das so vorgeschlagen hatte.

Der Mann habe den Ausflug durch die vierte Röhre des Tunnels in Richtung Süden am späten Montagabend unverletzt und ohne Zwischenfälle überstanden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Der Elbtunnel ist Teil der Autobahn und damit für Radfahrer nicht erlaubt. Er war den Angaben zufolge mit einem E-Bike unterwegs.

Der Fahrer eines Müllfahrzeuges habe den Radfahrer bemerkt "und mit gelbem Blinklicht eskortiert und so sicher durch den Elbtunnel gebracht", sagte der Polizeisprecher. Auf der anderen Seite wurde der Radfahrer von der Polizei in Empfang genommen. Der Mann werde wohl ein Bußgeld zahlen müssen, sagte der Sprecher.

© dpa-infocom, dpa:211005-99-483609/3

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