Eisbrecher im Norden seit einer Woche im Dauereinsatz

"Das ist, wie wenn ein Panzer ankommt", sagt Kapitän Andreas Schultz über seine Arbeit auf dem Eisbrecher. Seit einer Woche hält er die Mittelland- und Elbe-Seitenkanäle von einer geschlossenen Eisdecke frei - erstmals seit 2012.
| dpa
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Andreas Schultz, Schiffsführer vom Eisbrecher „Elbe“, steht vor den beiden Eisbrechern „Elbe“ und „Biber“ in Scharnebeck.
Andreas Schultz, Schiffsführer vom Eisbrecher „Elbe“, steht vor den beiden Eisbrechern „Elbe“ und „Biber“ in Scharnebeck. © Philipp Schulze/dpa
Geesthacht/Wolfsburg

Auf dem Mittelland- und Elbe-Seitenkanal sind Eisbrecher bei frostigen Temperaturen seit einer Woche unterwegs. Kapitäne wie Andreas Schultz freut das sogar: "Das letzte mal waren wir 2012 unterwegs", sagte der 53-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Die Besatzung - in der Regel zwei Mann - bleibe so lange an Bord, bis das Eis aufgebrochen sei und es zurück in den Heimathafen nach Geesthacht in Schleswig-Holstein gehen könne.

Fährt einer der Eisbrecher auf dem Kanal vorbei, könnten Passanten sich schon einmal erschrecken, erzählt Schultz: "Wir nehmen das gar nicht so wahr, wenn wir im Maschinenraum sind. Aber von außen, und gerade wenn man das noch nie gehört hat, ist das mächtig laut. Das ist, wie wenn ein Panzer ankommt."

© dpa-infocom, dpa:210212-99-410489/2

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