90 Prozent der Kinder vermissten Sport in Corona-Zeit

In der Corona-Pandemie sind viele Sportangebote für Kinder weggefallen. Einer großen Mehrheit der Jungen und Mädchen hat die Bewegung gefehlt - vor allem aus einem Grund.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Ob Schwimmen, Fußball oder Tanzen: Viele Sportarten sind für Kinder in der Corona-Pandemie weggefallen.
Ob Schwimmen, Fußball oder Tanzen: Viele Sportarten sind für Kinder in der Corona-Pandemie weggefallen. © David Inderlied/dpa/Illustration
Berlin

Eine große Mehrheit der Kinder in Deutschland hat nach einer Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks während der Corona-Krise unter fehlender Bewegung gelitten. 90 Prozent der Befragten hätten den Sport vermisst, teilte die Kinderrechtsorganisation am heute mit.

Einem Großteil der Jungen und Mädchen gefällt demnach an Sport und Bewegung besonders, dabei mit anderen Kindern zusammen zu sein und Spaß zu haben. Fast zwei Drittel der Kinder (62 Prozent) mögen vor allem, an der frischen Luft zu sein.

"Die Bundesregierung muss jetzt deutlich mehr in den Kinder- und Jugendsport investieren", sagte Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. "So sollte sie unter anderem jedem Kind ein Jahr lang den kostenfreien Zugang zu einem Sportverein ermöglichen."

Das scheinen sich auch viele der Mädchen und Jungen zu wünschen: Wenn jedes Kind ein Jahr lang kostenlos in einem Sportverein mitmachen könnte, würden laut der Umfrage 86 Prozent der Kinder dieses Angebot auf jeden Fall oder wahrscheinlich wahrnehmen.

Die Zahlen gehen aus einer Umfrage des Forschungsinstituts Forsa im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes und der Deutschen Sportjugend hervor. Befragt wurden dabei im Mai deutschlandweit rund 1000 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren sowie rund 1000 Erwachsene. Anlass für die Umfrage ist der Weltspieltag morgen.

© dpa-infocom, dpa:210527-99-763192/6

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen