Neuinfektionen etwa auf Niveau des vorigen Wochenendes

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen scheint im Vergleich zur Vorwoche zu stagnieren. Allerdings werden mehr Todesfälle gemeldet als vor einer Woche. Die regionalen Unterschiede sind immens.
| dpa
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Die Inzidenz steigt weiterhin leicht an, während die Corona-Neuinfektionen bei 18.773 liegen,.
Die Inzidenz steigt weiterhin leicht an, während die Corona-Neuinfektionen bei 18.773 liegen,. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Berlin

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen hat sich am Wochenende im Vergleich zur vorherigen Woche kaum geändert. Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages bis Samstag 23.392 und bis Sonntag 18.773 Corona-Neuinfektionen.

Am vorherigen Wochenende hatten die Werte bei 23.804 und 19.185 gelegen. Die Zahl der registrierten Todesfälle binnen 24 Stunden stieg dagegen: Sie lag laut RKI-Angaben vom Samstag bei 286 und vom Sonntag bei 120. Eine Woche zuvor waren es 219 und 67 Todesfälle gewesen.

Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Sonntags sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 165,6. Am Sonntag vergangener Woche hatte diese Sieben-Tage-Inzidenz bei 162,3 gelegen.

Während die Inzidenz in Schleswig-Holstein laut RKI am Sonntag bei 76 lag, überschritt sie in allen anderen Bundesländern die Marke von 100. Am höchsten war sie in Thüringen mit 225,1 und Sachsen mit 218,8. Auf Kreisebene sind die regionalen Unterschiede noch ausgeprägter: Am niedrigsten war die Sieben-Tage-Inzidenz nach RKI-Angaben in den Landkreisen Wittmund (Niedersachsen) und Nordfriesland (Schleswig Holstein) mit rund 35 und 37. Am höchsten waren die Werte in den Landkreisen Erzgebirgskreis (Sachsen, rund 359), Haßberge (Bayern, 351), Mühldorf am Inn (Bayern, 347), Sömmerda (Thüringen, 344) und Vechta (Niedersachsen, 343).

Nach RKI-Angaben vom Samstag waren bis dahin rund 7 Prozent - 5,86 Millionen Menschen - der Einwohner in Deutschland vollständig geimpft. Fast 19 Millionen Menschen oder 22,8 Prozent der Bevölkerung hatten demnach eine erste Impfung erhalten.

Bis Sonntag zählte das RKI seit Beginn der Pandemie 3.287.418 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.893.900 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 81 564.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag nach dem RKI-Lagebericht von Sonntagnachmittag bei 1,08 (Vortag: 1,09). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 108 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

© dpa-infocom, dpa:210425-99-342089/4

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