12.321 Corona-Neuinfektionen und 794 neue Todesfälle

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.321 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 794 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Daten des RKI am Samstagmorgen hervorging.
| dpa
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Seit Beginn der Pandemie sind in Deutschland mehr als 56.000 Menschen an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Corona-Infektion gestorben.
Seit Beginn der Pandemie sind in Deutschland mehr als 56.000 Menschen an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Corona-Infektion gestorben. © Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa
Berlin

Am Samstag vor einer Woche hatte das RKI 16.417 Neuinfektionen und 879 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.

Der Höchststand von 1244 neuen Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bei 90,9. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwankte danach und sinkt seit einigen Tagen wieder - am Donnerstag lag sie erstmals seit Ende Oktober unter 100.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.205.171 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30.01., 00.00 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 56.546. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.911.800 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstag bei 0,92 (Vortag 0,92). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 92 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

© dpa-infocom, dpa:210130-99-232899/5

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