Was für eine Sauerei! Mit Hackfleisch E-Auto-Ladestation lahmgelegt

Wie kommt man nur auf so eine Idee? Unbekannte schmieren Gehacktes in eine Ladesäule für Elektroautos. Immer wieder werden in München Ladestationen mutwillig beschädigt.
von  AZ
"E-Hack": Unbekannte haben Hackfleisch in die Stecker der Elektrozapfsäule geschmiert.
"E-Hack": Unbekannte haben Hackfleisch in die Stecker der Elektrozapfsäule geschmiert. © SWM

München – Blinde Zerstörungswut, ein abgelaufenes Verfallsdatum oder gar Hass auf Elektroautos? Die Hintergründe einer Hackfleisch-Attacke auf eine Ladesäule der Stadtwerke München (SWM) sind unbekannt. Sicher ist, dass in der Marklandstraße im Fasangarten so schnell niemand mehr sein Elektroauto aufladen kann.

Nach Angaben der Stadtwerke haben zuletzt unbekannte Täter das Hack in die Steckvorrichtung der Elektro-Zapfsäule geschmiert. Das Fleisch drang bis zu den Kontakten der Stecker vor. Die Ladestation ist vorübergehend nicht mehr funktionstüchtig. Eine kurzfristige Reparatur war nach SWM-Angaben leider nicht möglich. In der Regel können die Schäden an den Elektrozapfsäulen meist rasch wieder behoben werden.

Vandalen legen SWM-Ladestation mit Hackfleisch lahm 

Mutwillig beschädigte oder gar zerstörte Ladesäulen sind in München keine Seltenheit. Die SWM verzeichneten hier in letzter Zeit einen deutlichen Anstieg. Störungen an Stationen seien in 15 Prozent der Fälle auf Vandalismus bzw. Fremdeinwirkung zurückzuführen, berichten die Stadtwerke. 

Insgesamt liege die Störquote der Ladesäulen in München bei unter drei Prozent. Im Bundesdurchschnitt sei rund jede sechste E-Zapfsäule defekt, geht aus dem SWM-Bericht hervor.