Straßlach: Studentin stellt sich nach Unfallflucht der Polizei.

Eine 21-jährige Studentin verursachte am Samstag einen heftigen Verkehrsunfall in Straßlach. Obwohl sie den Unfall mitbekam, flüchtete sie vom Tatort. Einen Tag später meldete sie sich mit ihrer Mutter bei der Polizei.
von  AZ

Straßlach - Schlechtes Gewissen oder Pflichtbewusstsein? Eine 21-Jährige, die am Samstag auf der Römerstraße in Oberhaching einen schweren Unfall verursacht hat, hat sich einen Tag später bei der Polizei gemeldet und ihre Beteiligung an dem Crash zugegeben.

Am Samstag war ein 23-Jähriger auf besagter Straße in Richtung Straßlach unterwegs, als ihm nach übereinstimmenden Zeugenaussagen auf der breiten Straße ein roter Kleinwagen entgegen kam, der deutlich das Rechtsfahrgebot missachtete.

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Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, musste der 23-Jährige nach rechts ins Bankett ausweichen. Beim Zurückfahren auf die Fahrbahn geriet der 23-jährige BMW-Fahrer dann in den Gegenverkehr und stieß linksseitig frontal mit dem entgegenkommenden Fiat eines 49-jährigen Münchners zusammen. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge massiv beschädigt. Das linke vordere Rad des BMW wurde herausgerissen, das Auto schleuderte nach rechts in den Wald.

Beide Fahrer verletzten sich leicht. Der Unfallverursachende Kleinwagen fuhr ohne anzuhalten einfach weiter.

Wegen anstehender Kurve nicht um den Unfall gekümmert

Am Sonntag dann meldete sich in der Polizeiinspektion Grünwald die 21-Jährige aus dem südlichen Münchner Landkreis in Begleitung ihrer Mutter und gab ihre Beteiligung an dem geschilderten Unfall zu. Sie habe den Unfall noch im Rückspiegel wahrgenommen, musste sich aber dann auf die Kurve vor ihr konzentrieren, so die 21-Jährige.

Als sie im Rückspiegel nichts mehr sah, sei sie im Schockzustand weitergefahren. Die Studentin erwartet nun mindestens eine Anzeige wegen Fahrerflucht.