Wohnungsgeburt: Der kleiner Kaspar hatte es eilig - zu eilig

Am frühen Dienstagabend hatte es der kleine Kaspar ziemlich eilig auf die Welt zu kommen. - sogar so eilig, dass seine Eltern nicht mehr ins Krankenhaus fahren konnten.
von  az
Der kleine Kaspar hielt die Einsatzkräfte ganz schön in Schach. (Symbolfoto)
Der kleine Kaspar hielt die Einsatzkräfte ganz schön in Schach. (Symbolfoto) © Lukas Schulze/dpa

Am frühen Dienstagabend hatte es der kleine Kaspar ziemlich eilig auf die Welt zu kommen - sogar so eilig, dass seine Eltern nicht mehr ins Krankenhaus fahren konnten.

München - Die werdenden Eltern des kleinen Frühstarters hatten gerade die Sachen gepackt und wollten in die Klinik fahren, nachdem am frühen Dienstagabend plötzlich die Wehen eingesetzt und die Geburt angekündigt hatten. Aber zu spät - der kleine Kaspar wollte nicht länger warten!

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Der Familienvater wählte den Notruf und schilderte dem Mitarbeiter der Notrufstelle die Lage. Umgehend wurden ein Rettungswagen und der Kindernotarzt zur Wohnung der Familie geschickt.

Es folgte das Happy End: Zirka eine halbe Stunde nachdem die ersten Einsatzkräfte eingetroffen waren, erblickte der kleine Kaspar das Licht der Welt - gesund und munter.

Damit Mutter und Vater nicht auf sich allein gestellt sind, wurde die vertraute Hebamme der werdenden Eltern informiert. Diese unterstützte das Paar bei der Geburt. Um Mutter und Kind in die Klinik transportieren zu können, wurde noch ein zusätzlicher Rettungswagen mit Transportinkubator angefordert. Dieser dient dazu, ein Klima mit eng geregelter Luftfeuchtigkeit und -temperatur zu erzeugen, um einen besseren Transport des Neugeborenen zu ermöglichen.

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Vater, Mutter und Kind konnten nun in die ursprünglich ausgewählte Klinik gebracht werden. Alle drei sind wohl auf. Es ist das zweite Kind der Familie. Der drei Jahre alte Sohn, und jetzt große Bruder, freut sich nun auf seinen kleinen Spielkameraden.