Streit um Saufgelage eskaliert - Mann (35) schwer verletzt

Am vergangenen Freitag eskalierte ein Streit zwischen einem 33-jährigen Somalier und einem 35-jährigen Deutschen in einer Pension im Münchner Bahnhofsviertel.
von  az
Ein Streit im Bahnhofsviertel eskalierte vergangenen Freitag. Gegen einen der Männer wurde jetzt Haftbefehl erlassen.
Ein Streit im Bahnhofsviertel eskalierte vergangenen Freitag. Gegen einen der Männer wurde jetzt Haftbefehl erlassen. © imago

Am vergangenen Freitag eskalierte ein Streit zwischen einem 33-jährigen Somalier und einem 35-jährigen Deutschen in einer Pension im Münchner Bahnhofsviertel. Die Auseinandersetzung der Männer gipfelte in einer Stecherei mit einer zerbrochenen Bierflasche.

München - Hintergrund des Streits war, dass der 35-Jährige seinen Kontrahenten nicht an einem Trinkgelage in seinem Zimmer teilnehmen lassen wollte. Nachdem sich die Männer anfangs lautstark stritten, zog der Deutsche ein Messer und fuchtelte damit herum. Daraufhin schlug der 33-Jährige zunächst mit einer Bierflasche auf ihn ein, wobei die Flasche zerbrach.

Mit dem abgebrochenen Flaschenhals schlug der 33-Jährige anschließend noch mehrmals auf seinen Gegner ein und verletzte ihn dabei erheblich.

Der 35-Jährige wurde anschließend mit Verletzungen im Rücken-, Hals- und Brustbereich zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus eingelierfert. Wie die Polizei mitteilt besteht keine Lebensgefahr.

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Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag

 

Der Tatverdächtige konnte noch vor Ort durch Einsatzkräfte der Polizei festgenommen werden. Beide Beteiligten standen zur Tatzeit unter Alkoholeinfluss.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag. Die Ermittlungen dauern an.