SPD spottet über CSU-Weinfest: "Man stelle sich vor, das wären Linke gewesen"

In der Maxvorstadt ufert ein Weinfest der CSU aus – gefundenes Fressen für die politischen Gegner in München.
von  AZ
Vizechef der München-SPD,  Roland Fischer, spottet über das Weinfest der CSU am Josephsplatz.
Vizechef der München-SPD, Roland Fischer, spottet über das Weinfest der CSU am Josephsplatz. © privat/ho

Wie die AZ berichtet hatte, war das Fest auf dem Josephsplatz am vergangenen Wochenende vollkommen aus dem Ruder gelaufen.

SPD-Vize Roland Fischer erklärte gestern auf Facebook: "Ich stelle mir mal ganz kurz vor, das ominöse Weinfest wäre von einer im weitesten Sinn linken Gruppe veranstaltet worden: Die CSU hätte lautstark protestiert und den Megaskandal des Sommers ausgerufen, mindestens einen Antrag im Stadtrat eingebracht, die sofortige Schließung der Büroräume des Veranstalters gefordert, sich für mehr dauerhafte Polizeipräsenz und ständige Videoüberwachung vor Ort eingesetzt, den Josephsplatz in die Liste der Angsträume aufgenommen, zwei Veranstaltungen zum Thema plakatiert und über den bayerischen Innenminister Sicherheitsverwahrung und Präventivhaft für Weintrinker auf den Weg gebracht", schrieb Fischer.

Unterdessen äußerte sich gestern auch die CSU Maxvorstadt. Die Stimmung sei "Die Stimmung sei "fröhlich, friedlich und diszipliniert" gewesen, teilte sie mit. Die Abfälle seien gänzlich aufgeräumt und entsorgt worden. Auf dem Gelände hätten keine 1000 Kronkorken, sondern maximal 40-50 liegen können. Bier habe man nämlich keines ausgeschenkt. Auch soll ein Helfer versichert haben, dass keine Kippen im Sandkasten hinterlassen wurden. 

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