Plötzlich Schluss: Baustelle in München verwirrt Autofahrer

Autofahrer an der Marsstraße haben sich am Donnerstagmorgen geärgert. Die Straßenführung war derart unübersichtlich, dass dutzende Wagen bis zur Bautellensperre an der Kreuzung fuhren. Dort war plötzlich Schluss.
von  Anne Hund
Hier an der Marsstraße war für Autofahrer erstmal Schluss.
Hier an der Marsstraße war für Autofahrer erstmal Schluss. © ah

Maxvorstadt - München und seine Baustellen. Autofahrer (und Radfahrer) sind es ja bereits gewohnt. Gewundert - und geärgert - haben sich einige von ihnen am Donnerstagmorgen trotzdem. Denn wer vom Lenbachplatz kommend in Richtung Marsstraße fuhr, stand kurz vor der Kreuzung zur Seidlstraße plötzlich: vor einer kompletten Sperre.

Der Grund: An der Marsstraße werden Radfahrstreifen gebaut. Rechtzeitig hatte die Stadt am 18. Oktober mitgeteilt, dass die Marsstraße vom 23. bis 30. Oktober im Kreuzungsbereich deshalb gesperrt wird - und die Seidlstraße in der Zeit nur einspurig befahrbar sei. 

Staus rund um die Baustellen in München

Soweit so gut. In der Mitteilung der Stadt hieß es aber auch: "Die Umleitungsstrecke wird ausgeschildert." Doch genau das scheint an der Stelle - nach Stand vom Donnerstag - nicht so ganz gelungen zu sein: Dutzende Autos mussten in der Früh vor der Sperre an der Kreuzung wenden. Und sich einen anderen (umständlichen) Weg suchen. Zum Beispiel über den Münchner Hauptbahnhof, wo sie im Berufsverkehr erstmal im Stau standen.

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