Lipperheidestraße: Bebauungsplanverfahren geht voran

275 neue Wohnungen sollen östlich der Lipperheidestraße enstehen. Der Stadtrat einigte sich darauf, den entsprechende Bebauungsplanverfahren weiterzuführen. Bisher wurde die Fläche landwirtschaftlich genutzt.
von  AZ
Östlich der Lipperheidstraße soll ein neues Wohnviertel entstehen.
Östlich der Lipperheidstraße soll ein neues Wohnviertel entstehen. © google Maps

275 neue Wohnungen sollen östlich der Lipperheidestraße enstehen. Der Stadtrat einigtne sich darauf, den entsprechende Bebauungsplanverfahren weiterzuführen. Bisher wurde die Fläche landwirtschaftlich genutzt.

Pasing - Auf einer zirka acht Hektar großen bislang landwirtschaftlich genutzten Fläche östlich der Lipperheidestraße soll ein lebendiges Wohnquartier mit zirka 275 Wohnungen, den zugehörigen Freiraumnutzungen sowie den erforderlichen Infrastruktureinrichtungen entstehen.

Der Stadtrat hat heute in der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung beschlossen, das entsprechende Bebauungsplanverfahren weiterzuführen. Die Vorhabenträger hatten in Zusammenarbeit mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung im Juli 2013 einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb zur Entwicklung des Bereiches östlich der Lipperheidestraße zwischen Greinzstraße und Bassermannstraße in München (Stadtbezirk Pasing-Obermenzing) ausgelobt.

Im November 2013 wurde der Entwurf der Büros Köstelbacher Miczka Architekten mit Wamsler Rohloff Wirzmüller Freiraumarchitekten mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Die Aufgabe bestand vor allem darin, die Identität dieser besonderen Lage zwischen bestehender Bebauung und Landschaftsraum angemessen zu berücksichtigen.

Da bereits das Preisgericht empfohlen hatte, für die Erschließungskonzeption und die Zufahrten zu den Tiefgaragen Alternativen aufzuzeigen, wurden in der Folge Erschließungsvarianten erarbeitet. Anstelle die von der Lipperheidestraße im Westen abzweigenden, vorhandenen Stichstraßen ins Gebiet hinein zu verlängern, wurden dem Stadtrat nun weitere mit den Preisträgern und der Verkehrsplanung abgestimmte Erschließungsvarianten vorgestellt.