Helmut Dietl sitzt jetzt: Statue am Schwabinger Tor

Er hat Platz genommen, zwar noch nicht an seinem finalen Standort an der Münchner Freiheit, aber schonmal an seinem ersten Interimsstandort.
von  Daniel von Loeper
Tregor beim Auftragen der Patina vor ein paar Tagen.
Tregor beim Auftragen der Patina vor ein paar Tagen. © Daniel von Loeper

Schwabing - Er hat Platz genommen, zwar noch nicht an seinem finalen Standort an der Münchner Freiheit (denn dort soll er erst hin, wenn eine richtige Einweihungsfeier möglich ist), aber schonmal an seinem ersten Interimsstandort. Helmut Dietl, also die Statue von ihm, die der Künstler Nikolai Tregor von ihm angefertigt hat.

Seit Dienstag ist der gegossene Filmemacher am Schwabinger Tor zu sehen. Hier wird er zunächst bleiben. Nikolai Tregor freut sich, dass er nach monatelanger Arbeit nun endlich fertig ist. Ganz rechts ist noch ein Foto von Tregor in seinem Atelier bei der Arbeit zu sehen. Nun ist er freilich stolz auf sein Werk: "In den Gesichtszügen der Figur ist zu erkennen, dass Dietl etwas Spöttisches hat und er lächelt dabei auch etwas verschmitzt."

Natürlich vermisse er noch den Monaco Franze dazu - der wartet ja derzeit noch an der Münchner Freiheit auf die Ankunft seines Schöpfers. Schauspielerin Ursula Gottwald ist begeistert von der Statue, sie hatte acht Jahre im gleichen Haus wie Dietl gewohnt und sagt: "Es war eine unglaublich schöne Zeit mit Dietl. Er war Kult." Und nun hat er eine kultige Statue.