Falschparker behindern Wochenmarkt

Das Parkverbot in der Höltystraße beginnt um sieben. Bis Falschparker abgeschleppt sind und der betroffene Stand öffnen kann, ist es zu spät.
von  Almut Ringleben
Die Höltystraße: Hier wird mittwochs oft abgeschleppt.
Die Höltystraße: Hier wird mittwochs oft abgeschleppt. © Google Street View

Das Parkverbot in der Höltystraße beginnt um sieben. Bis Falschparker abgeschleppt sind und der betroffene Stand öffnen kann, ist es zu spät.

Sendling - Jede Woche am Mittwoch seit Jahren dasselbe: von 8 bis 12 Uhr findet an der Jean-Paul-Richter-Straße der Sendlinger Wochenmarkt statt.

Ab sieben Uhr herrscht auf der Höltystraße Parkverbot, damit die Händler genügend Zeit haben, die Stände aufzubauen. Gibt es Falschparker, darf die Polizei erst um sieben - wenn nämlich das Parkverbot beginnt - gerufen werden. Doch dann schafft es der Händler, dessen Stellplatz der Falschparker blockiert, nicht mehr, den Stand rechtzeitig aufzubauen.

Die Lösung? Ein Parkverbot ab sechs Uhr. Das wurde im Bezirkausschuss Sendling-Westpark vorgeschlagen. Dann könnte die Polizei früher abschleppen und die Stände trotz Falschparkern um acht eröffnen.

Doch welcher Autobesitzer will um sechs Uhr in der Früh von der Polizei wegen Falschparkens herausgeklingelt werden? Lösung aufgeschoben!